Ein faszinierendes Hobby
Als professionelle Produzenten von Bildmaterial und Footage für die Medien (Zeitungen, Zeitschriften, Web und TV) wissen wir um die Faszination, die vom Naturfilm und der Naturfotografie ausgeht, die sie auf nahezu jeden ausübt. Und wir wissen um die Problemstellungen, die sich dabei auftun. Und die oftmals kaum lösbar scheinen. Doch, wie immer im Leben, es gibt für alles eine Lösung. Und solche Lösungen wollen wir Interessierten aufzeigen.
Unser neueter Video-Clip greift nochmals das in der Vergangenheit schon mal abgehandelte Thema unseres selbstgebauten Vogelbads als „Beobachtungsposten“ für unsere kleinen gefiederten Freunde auf.
Auch sinnvolle Objektivbrennweiten im Fotosektor werden behandelt und ein paar Tricks fürs Bewegtbild.
*** As professional suppliers of stock-photos and footage for the media (newspapers, magazines, web and tv) we know of the fascination of nature photography and nature film. And we also know about the problems one is often confronted with. But we also know solutions. And we are gladly willing to offer tips and tricks also to our amateur friends. *** Speaker’s text in German ***
Neue und andere Sichtweisen wagen
Ein Herzensanliegen bei der Produktion dieses Films war es mir auch gewesen, mit dem weit verbreiteten Vorurteil aufzuräumen, daß man für „gelungene“ Filmaufnahmen immer und jederzeit ein schweres stabiles Stativ benutzen müsse. Das ist eine überkommene Auffassung, die auch im professionellen Bereich längst keine Gültigkeit mehr besitzt.
Man schaue nur mal als Filmer bewußt in Film- und TV-Produktionen. Ob „Tatort“, „Kommissar Wallander“, „Die Methode Hill“ oder auch Naturfilme, es ist häufig genug zu beobachten, daß (mit auch kleinen und leichten) Handkameras gefilmt wird. Und die „zittern“ immer wieder. Und das sieht man so genau auch im Fernsehen in den Produktionen. Und oft genug im Wechsel mit Szenen und Sequenzen, die mit der Kamera auf dem Stativ aufgenommen worden sind.
Das sind kreative Gestaltungsmöglichkeiten im Film, die man bewußt und gezielt einsetzen kann. Und auch einsetzen sollte. Denn das ist eine moderne Visualität, die offensichtlich auch beim Publikum ankommt.
Das ist so etwas „amateurhaft“, aber gerade damit kann sich der Zuschauer (der Amateur) durchaus gut identifizieren.
Unser Tipp: Probieren Sie es einfach selbst aus. Auch, ob Sie mit den Ergebnissen zufrieden sind und sie Ihnen gefallen. Und lassen Sie sich nicht entmutigen und erschüttern von nörglerischer Kritik. „Niemals so oder so“, „Immer so und so“, „Wie kann man nur“, das sind Totschlagargumente von Leuten, die immer alles wissen. Und insbesondere immer alles besser wissen und – natürlich – auch besser können. Das zeugt nicht von „Professionalität“, sondern von einem absolut egomanen und „unbeweglichen“ Selbstverständnis. Eben Besserwisser aus Prinzip. Lassen Sie sich von solchen Leuten also nicht die Laune vermiesen. Denn dieses Charaktermerkmal ist nicht unbedingt ein Kennzeichen der Erfolgreichen. Denn Erfolg macht großzügig. Wenn das Ergebnis Ihnen, Ihren Freunden und Ihrer Familie gefällt, dann ist es Okay. Und, glauben Sie es mir, auch Ihr Foto oder Ihr Clip kann es durchaus bis ins Fernsehen schaffen!
Wenn Sie das originelle Foto haben, dann ist es, um es mal so naßforsch auszudrücken, völlig wurscht, ob das Bild mit 1.600 ASA aufgenommen wurde und deutlich rauscht. Auch meine Meise „rauscht“, denn sie ist am frühen Morgen mit kaum Licht mit 300-er Tele (mit 1,4-fach Extender) und 1.600 ASA aus freier Hand aufgenommen. Und auch sie hat es bis ins Fernsehen geschafft.
Folgend noch zwei „ältere“ Videos zum Thema ….
Ähnliche Artikel / related articles:



