Zwei Meldungen, die üblicherweise unbemerkt untergehen und die Anlaß zu Besorgnis geben für alle Kleinunternehmer im Medienbereich.
Da ist zum Einen die Forderung von „Wissenschaftlern“ nach „totalem Ausradieren“ von Patenten und Copyrights!
Und zum Andern, daß immer mehr Profis „microstocken„.
Die Forderung nach der Abschaffung geistigen Eigentums ist in meinen Augen geistiger Dünnsch… !
Dazu sage ich nur:
Profis bei Microstock-Agenturen werde ich nie begreifen! Und wenn es banale „Wald- und Wiesen-Bilder“ sind, die so vertrieben werden, es treibt die Honorare und damit die Existenzgrundlage in den Keller.
Aber vielleicht bin ich auch nur zu blöd, dieses „Geschäftsmodell“ zu begreifen …
Es soll ja auch welche geben, die vom Flaschenpfand leben.
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28. November 2009 um 7:00 am |
Passt in gewisser Weise hierher; ein interessantes Urteil aus Frankreich (auf dem Bildjournalisten-Blog des DJV):
http://bildjournalist.djv-online.de/?p=400
Hier der Artikel in frz.:
http://www.photojournalisme.fr/?p=349
21. November 2009 um 4:24 pm |
[…] Urheberrecht ausradieren? […]
17. November 2009 um 9:22 pm |
[…] Urheberrecht ausradieren? […]
21. März 2009 um 2:47 pm |
In eigener Sache: Kommentare
Hier hatte mir ein Zeitgenosse einen Kommentar hinterlassen, in dem so Formulierungen vorkamen wie „… würdest du sehen wie dein „geliebtes“ copyright bludend am Boden liegt …“.
Den Rechtschreibfehler würde ich ja verzeihen.
Aber Copyright-Piraten haben auf meinen Blogs nicht den Hauch einer Chance, einen Kommentar zu hinterlassen. Nicht nur wegen der Kommentarhaftung in Deutschland.
Und ich mag auch keine Leute, bei denen irgendwas oder irgendwer „blutend am Boden liegt“.
Das ist mir einfach eine zu gewaltassoziierte Metapher!
Das sind für mich „geistige Amokläufer“!
Und solche Menschen finden bei mir keine Plattform.
Kommentieren ist ein Privileg, kein Recht.
19. März 2009 um 8:29 am |
Wollen wir mal hoffen, dass es nur eine spinnerte Gruppe von Wissenschaftlern ist, die eine totale Ausradierung fordern. Damit würden dann ja auch alle Ihre eigen Patente und Erfindungen Puplic Domain werden.
Dann würde kein Gerät, Maschine oder Medikament mehr so teuer sein, da das geistige Eigentum daran dann ja eh allen gehört.
Für das “Geschäftsmodell” Microstock bin ich auf jeden Fall auch zu Blöd. Ich wundere mich ja schon, bei kleineren Bildagenturen mit Vergütungen die für Zweitverwendungen in Ordnung sind, das Fotografen speziell auf Anfragen von Kunden für die Agentur fotografieren und hoffen, dass ihr Bild genommen wird. Die Briefings von den Anfragen sind so genau, dass es eigentlich ein richtig zu kalkulierender Job wäre.