Archive for the ‘Energie’ Category

Herbstliche Impressionen aus der Pfalz

20. Oktober 2009

Die Aufnahmen des folgenden Clip entstanden rund um unseren Garten in der Südwestpfalz.

So einen frühen Wintereinbruch wie den am 14. Oktober habe ich übrigens die letzten 35 Jahre nicht mehr erlebt.

Wir nutzten die Zeit, den Garten winterfest zu machen.

Die Keramiken wurden in die geschützte Terrassenecke gepackt, die Kübel mit Oleander und Hibiskus kamen ins Winterquartier und unser Terrassentisch wurde eingepackt und die Abdeckfolie mit Steinen beschwert, um auch in diesem Winter unseren Stürmen trotzen zu können.

Alles für den Winter gerüstet

Alles für den Winter gerüstet

 Halt alle üblichen Arbeiten, die rechtzeitig erledigt werden müssen, bevor der erste Schnee kommt und es dauerhaft frostig wird.

Zugleich nutzten wir noch die Gelegenheit, uns ein paar „Farbtupfer“ für unsere Staudenbeete zu organisieren. Kürbisse sind Farbtupfer im Herbst, beliebt auch bei Hobby-Gärtnern zur Dekoration im naturnahen Bauerngarten. Eine vielfältige Auswahl nicht nur an Zierkürbissen, sondern auch an Speisekürbissen (sowie an Marmeladen, Weinen und Schnäpsen) bietet der besuchenswerte Kürbishof im pfälzischen Birkenhördt.

Nicht nur unsere herbstlich-winterlichen Kürbis-Dekorationen finden Sie in unseren Gartentipps (und schauen Sie bei uns durchaus mal auch im Sommer vorbei, gerne bieten wir Ihnen verschiedene Kurse an, nicht nur in der Gestaltung eines naturnahen Gartens).

 

Von der Leichenhalle zum Kulturzentrum: der Carolinensaal auf dem Alten Friedhof in Pirmasens

Es boten sich uns, nachdem wir alles erledigt hatten, ein paar Stunden der Muse. Wir nutzten sie, um eine wenig bekannte Attraktion aufzusuchen, den „Alten Friedhof“ meiner Heimatstadt Pirmasens.

Der Alte Friedhof in Pirmasens übte auf mich schon immer eine große Faszination aus. Zum Teil finden sich noch Grabmale aus seiner Entstehungszeit im Jahr 1740. Besonders im November, um die Zeit der „Stillen Feiertage“ war ich seit langen Zeiten dort mit der Kamera unterwegs. Meine Fotos (in aussagestarkem Schwarzweiß und Sepia sind übrigens auch bei RedBubble als Poster oder Postkarten zu erwerben (mein Shop).

Ostfriesische Impressionen – Meer und mehr

24. September 2009

Wer Ostfriesland kennt, der weiß, daß Ostfriesenwitze im Wesentlichen der Grundlage entbehren. Der Ostfriese ist keineswegs ein Dummbeutel. Eher ist er schlau. Manche mögen auch Bauernschläue dazu sagen. Und viele dieser Nordlichter und Küstenbewohner sind sogar noch nicht mal wortkarg. Die kriegen in der Tat mehr raus als ein „Moin!“. Also, die sind echt freundlich, die Ostfriesen. Wirklich. Gut, ich muß zugeben, ich habe mir eine Frau von der Küste „geangelt“ und da war ich als „Südeuropäer“ vielleicht doch etwas schneller „integriert“ als andere.

 

Ostfriesland und der Tee

In Ostfriesland Tee zu trinken, das ist etwas ganz Besonderes. Denn da gibt es ein paar Besonderheiten zu beachten. Die sollte man schon kennen, wenn man in Ostfriesland eine Teestube besucht. So wie diese rustikal in dunkel gehaltene in Neuharlingersiel mit ostfriesischer Keramik in typischem Muster in blau und weiß.

Es gibt auch die feine Art, mit feinem Geschirr, durch das man fast durchsehen kann, so edel ist das Porzellan.

Doch gleich, ob „rustikal“ oder „gediegen“, die Zeremonie mit dem Ostfriesentee ist immer die gleiche, ob der Tee nun von Bünting stammt, von Thiele oder Onno Behrends:  wird zuhause mit Gästen Tee getrunken, so gießt sich immer der oder die, welcher bzw. welche den Tee gekocht hat, zuerst ein. Das ist keine Unhöflichkeit, im Gegenteil, der „Verursacher“ probiert, ob der Tee auch wohlgeraten ist. In der Teestube übernimmt die Probierrolle im Regelfall die Frau, bei mehreren anwesenden Frauen die Älteste (weil die naürlich auch die größte Erfahrung mit Tee hat!). Erst dann sind die anderen Teetrinker dran.

Da wird aber nicht einfach eingegossen! Als erstes kommen die Kluntje in die Tasse, der spezielle weiße Kandiszucker. Die werden mit dem heißen Tee übergossen. Das knackt herrlich! Wer mag, der nimt dann mit dem Sahnelöffel Sahne. Die wird mit dem gewissen „Schisslaweng“ in elegantem Bogen in die Tasse gegeben, so daß sich im Tee kleine weiße Wölkchen bilden. Der „Schisslaweng“ ist eine echte Kunst. Und keineswegs wird umgerührt! Weder den Zucker, noch die Sahne. Der Zucker muß sich von ganz alleine auflösen. Die Sahne darf den Teegeschmack nicht überdecken.

 

Ostfriesische Hochzeitsbräuche

Interessant auch, wie in Ostfriesland eine Silberhochzeit gefeiert wird.

Da wird nicht nur einfach eingeladen und gefeiert, nein, da sind erstmal die Nachbarn und Freunde tatkräftig gefragt. Da werden Haus- und Garteneingang geschmückt, mit einem sogenannten Brautbogen (aus Tannenzweigen, Papier-Rosen, Girlanden usw.).

Und damit dabei niemand verdurstet, bzw. bei kaltem Wetter erfriert, wird üppig Schnaps getrunken (Krüden, Genever, Aufgesetzter).

Dazu gehen die „Mädels“ mit den Pullen rum. Bei dieser Silberhochzeit soll glaubhaften Gerüchten zufolge der Fotograf (meine Wenigkeit), der ja außer knipsen sonst nix zu tun hatte, ganz schön reichlich von allem zugelangt haben. Ach übrigens, das links im Bild, das ist sie, meine Frau vom Deich …

Wind Energy Plant – Windräder auf der Hackmesserseite

5. August 2009

On a tableland called „Hackmesserseite“ (so labeled because of the folksy German name of the guillotine of the French Revolution) in the southwestern Palatinat you can find this wind energy plant.

Die „Hackmesserseite“ genannte Region (in Anlehnung an die volkstümliche Bezeichnung der Guillotine in der Französischen Revolution) ist eine windige Gegend („Windisch-Höh“ heißt bezeichnenderweise eine der Anhöhen) und deshalb prädestiniert für die alternative Stromerzeugung.