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MyRegioClip.de – ein interessantes Videoportal für Kultur und Regionen im deutschsprachigen Raum

12. Januar 2010

Foto- und Video-Produktion

Der Kultur der Regionen, den Besonderheiten, die wenig bekannt sind, gilt ein Schwerpunkt meiner journalistischen Arbeit. Mit dem Ziel, Regionen einem breiteren Publikum vertraut zu machen (zum Beispiel auch und gerade meine Heimatstadt Pirmasens, die Deutsche Schuhmetropole).

Meine Reihen …

  1. Bayern im Bild
  2. Drehscheibe Südwestpfalz
  3. Reise, Kultur und Geschichte

… sind Beispiele dafür.

Auch meine beiden Blogs 

Mit solch ambitionierten Zielen ist man natürlich auch immer auf der Suche nach geeigneten Partnern, die in die gleiche Richtung arbeiten.

Ich bin diesbezüglich nun auf ein sehr interessantes Video-Portal gestoßen, das sich der Kultur der Regionen im deutschsprachigen Raum verschrieben hat.

http://www.myregioclip.de/

Dieses Portal trifft genau meinen Nerv. Sehe ich doch gerade auch dort die Möglichkeit, auch tatsächlich die unbekannten Schätzchen zu publizieren, nach denen ich allenthalben recherchiere.

So etwa das Kleinod Erfweiler im Pfälzerwald. Ein ehedem Waldbauerndorf mit idyllischen Fachwerkhäusern und einem Spitzen-Restaurant mit exzellenter regionaler Küche. Gelegen im Dahner Felsenland mit seinen idyllischen Burgen und Burgruinen.

Beachten Sie bitte meinen You-Tube-Kanal.

Links:

Der persönliche Reisetipp:

Auch wenn das Haydn-Jahr 2009 nun vorüber ist, so ist dennoch das österreichische Burgenland immer und in jeder Jahreszeit ein lohnendes Ziel. Nicht nur das UNESCO-Weltkulturerbe Rust, die ehemalige Freie Reichsstadt und Drehort der Serie „Der Winzerkönig“.

Dazu auch der Flyer Burgenland mit einer Muster-Reportage.

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Abschied vom Sommer – unsere Reise-Tipps für den kommenden Herbst

28. August 2009

Dieses Bild ist Vergangenheit. Die Ernte ist eingebracht.

Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen. Zeit für uns, unseren Lesern ein paar Tipps zu geben für ein paar schöne Ziele im Herbst.

Der Pfälzerwald und die Wein-Pfalz

Eines unserer erklärten Lieblingsziele im herbstlichen Pfälzerwald ist der Slevogthof Neukastel hoch über Leinsweiler im Landkreis Südliche Weinstraße.

Hier war der Wohnsitz des Impressionisten Prof. Max Slevogt und auf dem kleinen Familienfriedhof im Wald ist er auch beigesetzt. Außer einem Museum des Malers betreiben seine Nachkommen in dem Anwesen auch einen Gastronomiebetrieb. Deftige Pfälzer Gerichte sind die Spezialität des Hauses. Wer also den berühmten Saumagen probieren möchte, der ist hier an der richtigen Adresse. Dazu einen Pfalzwein. So läßt es sich aushalten.

Infos unter: http://www.slevogthof-leinsweiler.de/ und bei Wikipedia

Das Dornröschen der Pfalz gilt es zu entdecken, Dörrenbach, auch an der Südlichen Weinstraße gelegen, mit seinem historischen Rathaus und der Wehrkirche im idyllischen alten Ortskern.

Und von dort ist es nur einen Katzensprung zum Deutschen Weintor in Schweigen-Rechtenbach, direkt an der deutsch-französischen Grenze.

Ein Bumel durch die Weinberge verführt dazu, von den reifen Trauben zu naschen.

Doch Vorsicht: das ist kein Mundraub und am Weinlehrpfad verdeutlicht eine Holzplastik, welch drakonische Bestrafung man  in früheren Zeiten dem Traubendieb zuteil werden ließ.

Tiefer im Wald entdecken wir die Wooge, die idyllichen Waldweiher, die besonders im Herbstnebel einen mystischen Eindruck erwecken. Das ist Natur pur. Hier kann man richtig die Seele baumeln lassen.

Eine kaum bekannte Sehenswürdigkeit ist das Kulturdenkmal Alter Friedhof in Pirmasens. Hier wurde die alte Einsegnungshalle zum Kulturzentrum Carolinensaal, benannt nach der Landgräfin Caroline, der Gattin des Landgrafen Ludwig IX., der Pirmasens im 18. Jahrhundert die Stadtrechte verlieh.

Der denkmalgeschützte Alte Friedhof birgt kunsthistorische Kostbarkeiten in Form der alten Grabmale vom 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert. Er ist zu einer weiträumkigen Parkanlage gestaltet worden.

Mehr Infos auch auf http://www.pirmasens.de/

Und dann sind da noch die Burgen im Pfälzerwald. Zahlreich. Vielfach nur noch als Ruinen existent. Man darf nicht vergessen: im Mittelalter war die Region das Herz des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Auf dem Trifels bei Annweiler wurden die Reichskleinodien aufbewahrt und Friedrich Barbarossa war Dauergast in Kaiserslautern, seiner liebsten Kaiserpfalz (wenn er nicht auf Kreuzzug war).

Zur Region Pfalz, Saar-Pfalz-Kreis, Elsaß und Lothringen haben wir ganz spezielle Ausflugstipps zusammengestellt, die wir Ihrer Beachtung empfehlen. Gerade die Region Südwestpfalz liegt mir als gebürtigem Pirmasenser sehr am Herzen. Umsomehr, da ich dort die Aufgabe habe, das Erbe und Andenken meiner verstorbenen Eltern zu bewahren. Wir stellen daher speziell zu dieser Region Informationen mit vertieftem Insiderwissen zur Verfügung.

Beachten Sie auch unsere YouTube-Playlist.

Im Elsaß und in Lothringen

Ein kurzes Stück über die Grenze findet sich noch mehr Mystisches. Etwa der Zwölfapostelstein (Les Douzes Apotres), ein christianisierter Menhir bei Goetzenbruck im Bitscherland (Pays de Bitche, Lothringen, Lorraine).

Etwas weiter ist die Anreise in die Hochvogesen im südlichen Elsaß. Aber hierfür entschädigt einen grandiose Natur links und rechts der Route des Crêtes, der von der französischen Armee im Ersten Weltkrieg angelegten Vogesenkammstraße. Der Lac Blanc, der Lac Noir, der Schnepfenried, Hohneck, Col de Platzerwasel, Col de Bonhomme, das sind Namen, die der Freund der Tour de France auch aus anderem Zusammenhang kennt.

Beachten Sie auch unsere YouTube-Playlist.

Oberpfalz und Oberpfälzer Wald

Im Osten Bayerns entlang der tschechischen Grenze gelegen ist die Oberpfalz. Bis zum Dreißigjährigen Krieg bildete sie, der pfälzischen Linie der Wittelsbacher gehörend, gemeinsam mit der Rheinpfalz bzw. Kurpfalz das Kurfürstentum Pfalz. Heidelberg und Amberg waren die beiden Hauptstädte. In Heidelberg residierte der Kurfürst und der Kurprinz in Amberg als Statthalter.

Mag es diese jahrhundertelange istorische Zusammengehörigkeit sein, die mir als Pfälzer diese „andere“ Pfalz hat ans Herz wachsen lassen. Mag es die ebenfalls urwüchsige Natur sein und das reiche kulturelle Erbe. Zum Teil so ganz anders als in „meiner“ Pfalz.

Gemeinsam sind der Pfalz und der Oberpfalz auf jeden Fall die Vielzahl wehrhafter Burgen.

Hier die Burg Leuchtenberg über dem gleichnamigen Ort im Landkreis Neustadt an der Waldnaab.

Und bei Waldsassen, hoch im Norden, finden wir die Wallfahrtskirche Kappel, ein Meisterwerk barocker Baukunst.

Und dann gibt es noch so die Kuriosa. Etwa, wer sich rechtmäßig als „Eigentümer“ des Mittelpunkts Europas bezeichnen darf. Denn da gibt es zwei Orte im Oberpfälzer Wald, die darum konkurrieren.

Da ist zum einen Hiltweinsreuth

… in der Nähe von Flossenbürg (in Stille zu besichtigen dort das ehemalige Konzentrationslager, in dem u.a. Carl von Ossietzky und Admiral Canaris den Tod fanden) und zum andern Neualbenreuth, der  Kurort mit dem Sybillenbad …

 

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Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen

9. Juli 2009

Das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen ist ein grenzüberschreitender Natur- und Kulturraum im Osten Frankreichs und im Südwesten Deutschlands, umfaßt die Regionen Pfalz, Elsaß und Lothringen. Das Biosphärenreservat bildet die größte zusammenhängende Waldregion Westeuropas.

Wir haben als Insider der Region eine Vielzahl von interessanten Themen dazu im Angebot unserer Agentur, Fotos und Texte, Hintergrundinformationen und Berichte.

Und auch eine ganze Reihe von Geheimtipps.

Gerade die Vielzahl der idyllischen kleinen Waldweiher im Pfälzerwald ist eine besondere Attraktion. Denn die Wooge genannten Weiher sind alle künstlich angelegt. Es gibt keine natürlichen Stillgewässer im Pfälzerwald. Zu früheren Zeiten bildeten sie die Wasserreservoire für die Holzdrift oder zum Antreiben von Mühlen. Heutzutage sind die meisten von ihnen Fischgewässer für Angler. Und viele sind verschwunden, gibt es nicht mehr, haben sich rückentwickelt zu feuchten Talwiesen.

Der Pfälzerwald

7. Juni 2009

Der Pfälzerwald ist Deutschlands größtes zusammenhängendes Waldgebiet. Er bildet grenzüberschreitend mit dem Parc regional de Vosges du Nord das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen.

Der Pfälzerwald ist Natur pur. Ein Ort der Entspannung. Mit idyllischen Fleckchen, an denen man die Seele baumeln lassen kann.

Idyllischer Waldweiher bei Ludwigswinkel

Idyllischer Waldweiher bei Ludwigswinkel

 Das Biosphärenhaus in Fischbach bei Dahn im Biosphärenresevat Pfälzerwald-Nordvogesen

Das Biosphärenhaus in Fischbach bei Dahn im Biosphärenresevat Pfälzerwald-Nordvogesen

Das Biosphärenhaus in Fischbach bei Dahn im Biosphärenresevat Pfälzerwald-Nordvogesen

+++ INFOS: www.biosphaerenhaus.de +++

Das Biosphärenhaus in der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Fischbach bei Dahn ist ein Naturerlebniszentrum und stellt einen regionalen Tourismusfaktor dar. Fischbach liegt im Südteil des Pfälzerwaldes, dem Wasgau, nahe der deutsch-französischen Grenze und mitten im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Das Biosphärenhaus mit seinen Nebenanlagen erstreckt sich am Ostrand der Gemeinde in der Talaue des Saarbachs. Das Biosphärenhaus wurde als dezentrales Projekt der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover angelegt. Das Projekt ist nach dem Bausteinprinzip aufgebaut und wird ständig weiterentwickelt. So gibt es zum Beispiel einen Baumwipfelpfad, auf dem man in luftiger Höhe – gut gesichert – den Pfälzerwald von oben genießen kann.

Mit dem Cabrio unterwegs im Pfälzerwald

Mit dem Cabrio unterwegs im Pfälzerwald

Auch wenn der Pfälzerwald ein Paradies für Wanderer ist, so sind seine engen Straßen auch ein Eldorado für Cabrio- und Roadster-Fahrer. Auch wenn es das einst berühmte Eselssteige-Bergrennen nicht mehr gibt, so besteht doch in de Südwestpfalz keine Aversion gegenüber PS. Fahrspaß ist auf den kurvenreichen Strecken garantiert.