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Einmalig in Europa: Ecole Maternelle Franco-Allemande, der grenzüberschreitende deutsch-französische Kindergarten in Liederschiedt

23. November 2009

Günther Cölsch, einer der Initiatoren des deutsch-französischen Kindergartens im lothringischen Liederschiedt

Er ist einmalig in Europa. Die Rede ist von der Ecole Maternelle Franco-Allemande, dem Deutsch-Französischen Kindergarten in Liederschiedt (Department Moselle, 57, Region Lorraine), auf französischer Seite gleich hinter Grenze gelegen und nur einen Katzensprung entfernt von der deutschen Gemeinde Schweix. Aber es gibt doch mehr deutsch-französische Kindergärten, höre ich jetzt sagen. Ja, sicher, aber nur diesen, der tatsächlich im Grenzgebiet liegt und von Kindern beiderseits der Grenze besucht wird.

Der deutsch-französische Kindergarten setzt Zeichen

Der zweisprachige deutsch-französische Kindergarten Liederschiedt verdeutlicht in eindrucksvoller Weise, wie wichtig es ist, Kinder ganz früh durch das gemeinsame Erleben und Gestalten des Alltags an eine neue Sprache und Kultur heranzuführen. Das unterstrich auch bei einem großen Kinderfest am 1. Juli 2005  in Liederschiedt der rheinland-pfälzische Bildungs- und Jugendstaatssekretär Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, der zudem gemeinsam mit dem Recteur der Académie Nancy/Metz Michel Leroy, als dem Vertreter der regionalen französischen Bildungsverwaltung in Lothringen, eine gemeinsam erarbeitete Dokumentation zur sprachlich-pädagogischen Arbeit und zur Entwicklung der 1995 gegründeten Einrichtung vorstellte.

Rheinland-Pfalz engagiere sich schon lange und intensiv für die deutsch- französische Zusammenarbeit im Elementarbereich, sagte Hofmann-Göttig. Neben dem erfolgreichen Programm „Lerne die Sprache des Nachbarn“, an dem mittlerweile 123 Kindergärten teilnähmen, stehe für dieses Engagement eben auch der vom Land geförderte deutsch-französische Kindergarten / école maternelle franco-allemande in der französischen Grenzgemeinde Liederschiedt. Diese einzigartige Einrichtung stehe deutschen und französischen Kindern im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt aus den französischen Gemeinden Liederschiedt, Haspelschiedt und Roppeviller sowie aus den deutschen Gemeinden Schweix und Hilst offen. In binationalen Gruppen hätten die Kinder dort die Chance, die kulturellen und sprachlichen Aspekte des jeweiligen Nachbarlandes auf vielfältige Weise zu erleben und zu erlernen.

Der Kindergarten geht zurück auf eine Iniative des damaligen Bürgermeisters der Verbandsgemeine Pirmasens-Land, Günther Cölsch, und Joseph Schaefer, des seinerzeitigen Bürgermeisters der Stadt Bitche (Bitsch).

Deutsch-Französischer Kindergarten Liederschiedt
rue principale 45
F-54670 Liederschiedt
Telefon (0 63 35) 78 77

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Der Erinnerungsstein für die Gründer

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Heute vor 20 Jahren

11. November 2009

Heute vor zwanzig Jahren war für mich als Fotoreporter ein denkwürdiger Tag:

Seit dem 9. November gab es die Reisefreiheit für die Bürger der DDR. Und den folgenden Samstag nutzten alle, die es konnten, um in Scharen über die Grenze in den Westen zu fahren.

Gemeinsam mit der versammelten Weltpresse, mit Kollegen von Gamma, Black Star, Sygma oder Sipa, stand auch ich damals beim Grenzübergang im oberfränkischen Rudolfstein auf den Leitplanken der Autobahn, um dieses historische Ereignis zu dokumentieren.

Es war der Anfang hin zur Deutschen Einheit ein knappes Jahr später.

Seit Ungarn seine Grenzen geöffnet hatte, hatte ich diesen Abschnitt der Geschichte des 20. Jahrhunderts begleitet. U.a. für „meine“ Agentur, den Keystone Pressedienst in Hamburg.

Meine Fotos erschienen in Zeitungen, Zeitschriften, Jahreschroniken und Büchern.

Ich bin noch heute stolz darauf, damals dabeigewesen zu sein.

 

Und diese Kamera war dabei, hat Geschichte gesehen und im Bild festgehalten (nicht nur den Mauerfall, „The Fall of the Wall“, „La Chute de la mur“):

NIKON-F2-DDR-Rudolfstein-11-11-1989Kopie

Meine beiden Nikon F2 von Rudolfstein

Mein Bildmaterial von diesem denkwürdigen Tag ist im Vertrieb von Keystone. Neben den digitalisierten Fotos sind dort weitaus mehr Bilder auch als Dias (KB) und SW-Prints 18×24 im dortigen Hamburger Archiv!

 

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Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen

9. Juli 2009

Das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen ist ein grenzüberschreitender Natur- und Kulturraum im Osten Frankreichs und im Südwesten Deutschlands, umfaßt die Regionen Pfalz, Elsaß und Lothringen. Das Biosphärenreservat bildet die größte zusammenhängende Waldregion Westeuropas.

Wir haben als Insider der Region eine Vielzahl von interessanten Themen dazu im Angebot unserer Agentur, Fotos und Texte, Hintergrundinformationen und Berichte.

Und auch eine ganze Reihe von Geheimtipps.

Gerade die Vielzahl der idyllischen kleinen Waldweiher im Pfälzerwald ist eine besondere Attraktion. Denn die Wooge genannten Weiher sind alle künstlich angelegt. Es gibt keine natürlichen Stillgewässer im Pfälzerwald. Zu früheren Zeiten bildeten sie die Wasserreservoire für die Holzdrift oder zum Antreiben von Mühlen. Heutzutage sind die meisten von ihnen Fischgewässer für Angler. Und viele sind verschwunden, gibt es nicht mehr, haben sich rückentwickelt zu feuchten Talwiesen.

Wie wird das Osterwetter?

8. April 2009
Im Biergarten

Im Biergarten

Das wär’s doch: Sonnenschein zum draußen sitzen, im Biergarten oder im Eiscafé.

Eis essen

Eis essen

Die freien Tage nutzen für einen Ausflug (eine Ausfahrt) nach draußen in die erwachende Natur.

Ausflug

Ausflug

Zum Beispiel ins schöne Wiesent-Tal in der Fränkischen Schweiz.

Fränkische Schweiz

Fränkische Schweiz

Das ist auch was für Kurzentschlossene, die nicht im Dreieck Nürnberg – Bamberg – Bayreuth beheimatet sind. Infos auch zu Unterkunftsmöglichkeiten für einen Wochenendtrip auf der Website der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz.

Noch ein Highlight in der Oberpfalz:

Der Mittelpunkt Mitteleuropas

Der Mittelpunkt Mitteleuropas

Bei Hildweinsreuth (das liegt in der Nähe von Flossenbürg) findet sich der Mittelpunkt Europas. Jedenfalls der von Mitteleuropa. Denn auch das nicht weit entfernte Neualbenreuth reklamiert für sich, den Mittelpunkt Europas zu besitzen.

Dazu aus Wikipedia:

…. Da es auch noch andere Ortschaften gab, die sich diese Eigenschaft zusprachen, ließen Redakteure der Sendung „Bayern, wo’s kaum einer kennt“ des Bayerischen Rundfunks den Mittelpunkt Europas vor Jahren neu vermessen. Das Institut für Geographie der Universität München, das den Auftrag ausführte, kam zu dem Ergebnis, dass der Mittelpunkt etwas südlicher, und zwar in Hildweinsreuth bei Flossenbürg in der Nördlichen Oberpfalz zu suchen ist.

In Neualbenreuth kann man übrigens im Sibyllenbad der Wellness fröhnen.

Apropos Oberpfalz: die gehörte ja früher mal zur Pfalz (der Rheinpfalz bzw. Kurpfalz) und nannte sich „Der Pfalz Land in Bayern“. Heidelberg und Amberg waren die jeweiligen Hauptstädte.

Drum auch noch einen Ausflugstipp für die Pfalz.

Hambacher Schloß

Hambacher Schloß

Das Hambacher Schloß, in Hambach, einem Ortsteil von Neustadt an der Weinstraße. Das Hambacher Schloß gilt – zusammen mit der Paulskirche in Frankfurt – gemeinhin als die Wiege der deutschen Demokratie.

Nun denn, also „Frohe Ostern!“

Ziege säugt Zicklein, Altmühltal

Ziege säugt Zicklein, Altmühltal