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Neues vom Garten-Paparazzo

18. August 2009
Neues aus dem Garten

Neues aus dem Garten

Es hat sich wieder einiges getan im Bauerngarten, was auch mit der Kamera festgehalten worden ist. Und es hat sich einiges getan mit den Bildern aus dem Bauerngarten. Der Sommer, das muß man klar sagen, neigt sich nun doch langsam dem Ende entgegen. Noch ist zwar Hochsommer, doch wie schnell wird der September kommen und wir werden in die Herbstzeit wechseln.

Das war vergangenes Wochenende bereits zu beobachten: die Schwalben stellen bereits ihre Formationen für den großen Flug nach Afrika zusammen. Auf allen Stromleitungen fanden sie sich am Sonntag zuhauf ein.

Die Schwalben bereiten sich auf den großen Flug vor

Die Schwalben bereiten sich auf den großen Flug vor

Ein weiteres Erlebnis war die Feststellung, daß uns unser Grünspecht die Treue gehalten hat. Wir hatten ihn die ganze Saison über noch nicht gesehen. Aber nun zeigte er sich auf der Suche nach seiner Lieblingsspeise Ameisen. Gottseidank war die Kamera auf Schulterstativ griffbereit.

Überhaupt das Equipment.

Equipment

Equipment

Mittlerweile reicht der Phototrekker alleine nicht mehr aus. Die Hüfttasche von Lowe Pro muß zusätzlich mit. Seit ich verstärkt filme, müssen noch mehr Datenträger verstaut werden. Und meine Stative kommen nun alle wieder zum Einsatz. In der Fotografie bin ich immer noch ein Freihand-Fan, aber bei Videos ist das Stativ unabdingbar.

Der Kaisermantel

Der Sommerflieder ist zwar großteils schon verblüht, aber der Kaisermantel tut sich an dem was noch da ist unvermindert gütlich.

Kaisermantel auf Sommerflieder

Kaisermantel auf Sommerflieder

Und auch die Hummeln sind nach wie vor auf Nektarsuche. Hier auf einer blühenen Echinaccea.

Auf Nektarsuche: Hummeln auf Echinaccea

Auf Nektarsuche: Hummeln auf Echinaccea

Erfreulich, daß sich die Arbeit in der Natur langsam auszuzahlen beginnt. Nachstehend eine Veröffentlichung zum rätselhaften Sterben der Grünfinken in der Rheinpfalz (Ludwigshafen).

Das Rätsel um das Finkensterben ist gelöst

Das Rätsel um das Finkensterben ist gelöst

In diesem Zusammenhang ein Hinweis in eigener Sache:

Unsere Grünfinken erfreuen sich bester Gesundheit. Denn das Vogelbad wird regelmäßig gereinigt und mit frischem Wasser versehen.

Und, um freies „Schußfeld“ zu haben, wird drumherum auch das Gras niedrig gehalten.

Mit dem Trimmer am Vogelbad

Mit dem Trimmer am Vogelbad

Zu guter Letzt noch ein Foto, das ist schon in paar Tage alt. Entstand im Juli.

Hausrotschwanz verspeist die Beeren des Hartriegels

Hausrotschwanz verspeist die Beeren des Hartriegels

Und zwar direkt vor dem Küchenfenster. Ein junger Hausrotschwanz läßt sich die weißen Beeren des sibirischen Hartriegels munden. Das Foto entstand mit dem Nikkor 2,8/180 mm und einem Zwingenring PK-11. Das Tier saß sozusagen fast direkt vor meiner Nase.

Fotos auf Laptop überspielen

Fotos auf Laptop überspielen

Und das allerletzte Bild, das zeigt das, was nach dem Fotografieren oder Filmen kommt: das Material wird auf den Rechner überspielt. Und dann kommt die „Schwerstarbeit“: Fotos mit IPTC-Metadaten versehen, Captions formulieren, verschlagworten. Filme schneiden, vertonen. Das Ganze dann in die Datenbanken hochladen. Eine ungeliebte aber notwendige Arbeit …

Impressionen vom Vogelbad

16. Juni 2009

Als Natur-, Tier-und Gartenfotograf (und Gärtner) habe ich im vergangenen Jahr ein Vogelbad gebaut. Mit relativ einfachen Mitteln.

Nicht ganz uneigennützig natürlich. Mir ging es auch darum, den Viecherln einen Platz anzubieten, an dem ich sie gut ablichten konnte.

Ein paar „Beutestücke“ meiner Fotojagd.

Amsel und Kohlmeise

Amsel und Kohlmeise

Das schwarze Monster ist in der Tat eine Amsel. Auch wenn sie hier eher wie ein gerupftes Huhn aussieht. Sie hat nämlich schon ausgiebig gebadet, das Gefieder geputzt, sich geschüttelt und aufgeplustert.

Und das auf dem folgenden Bild ist tatsächlich die oben noch so chic aussehende Kohlmeise. Nachdem sie auch ausgiebig dem Nass gefröhnt hat.

Die Kohlmeise nach dem Bad

Die Kohlmeise nach dem Bad

Und auch der Stieglitz (Distefink) lässt schon ganz schön die Wassertropfen stieben.

Stieglitz im Vogelbad

Stieglitz im Vogelbad

Man darf gespannt sein, ob der hinterher noch zu erkennen sein wird.

Noch ein paar Worte zur Aufnahmetechnik: die Bilder entstanden aus einer Distanz von ca. 3 Metern mit der schon geschilderten Ausrüstung, der D2H von Nikon und dem 2,8/300 mm von Tamron mit 1,4-fach Extender.

Equipment

Equipment

Die Tiere wissen offensichtlich mittlerweile, daß ihnen hier keiner was tut und haben somit eine sehr geringe Fluchtdistanz. Am kecksten ist die Bachstelze, die auch im Film eine „tragende Rolle“ spielt. Sie ist absolut ohne jegliche Scheu. Wir sind schon gespannt, wann sie sich zum ersten Mal direkt bei uns auf dem Tisch niederläßt.