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Das Weltuntergangs-Schreckens-Szenario von der globalen Erwärmung

10. Dezember 2009

Der Artikel Mythos Treibhauseffekt von Thomas Eppinger zum Klimagipfel in Kopenhagen war mir der Aufhänger, nach langer Enthaltsamkeit mich auch mal wieder dieses Themas anzunehmen.

Nach langer Enthaltsamkeit, weil ich Klimakatastrophe, Klimawandel, fünf vor zwölf und all diese auch medial aufgebauschten Schlagworte kaum mehr hören kann. Zu sehr erinnert mich das Ganze an Nostradamus und andere mittelalterliche Weltuntergangs-Szenarien.

Und alle Schreckens-Szenarien dieser Welt hatten und haben ein Ziel: Menschen zu beeinflussen, von Dingen zu überzeugen, von denen sie ohne diese Szenarien schwer zu überzeugen wären.

Und nur mit solchen Szenarien, die an die existenzielle Urangst appellieren, die Ratio ausblenden, kann es gelingen, Menschen zu völlig irrationalen Dingen zu bewegen. Aufs Auto zu verzichten, keine Kaffeemaschinen mehr zu benutzen und auch wieder eine normale Zahnbürste anstatt einer elektrischen. Derweil Al Gore im klimatisierten Auto zu seinen Vorträgen fährt.

Und  Windräder und Solaranlagen schießen wie Pilze aus dem Boden. Ein enormes wirtschaftliches Potential. Keine Frage. Und das will auch verkauft werden. In öffentliche und private Hände. Gegen gutes Geld. Mein gutes Geld.

Die Energiebilanz von Eigenheimen wird zum Faktor dessen, was ein Haus wert ist. Noch wert ist, wenn man es veräußern will. Oder vermieten. Manchmal ist es dann plötzlich gar nichts mehr wert. Ohne vorher satt zu investieren.

Und da sind wir bei den massiven wirtschaftlichen Interessen, die auch bei der Abwrackprämie ausschlaggebend waren. Klimaschutz als Deckmäntelchen für Umsatz und Gewinn. Macht dem Verbraucher ein gutes Gewissen. Er hat was für den Umweltschutz getan. Klappt eben mit Weltuntergangsstimmung …

P.S.:

Ich bin Naturfreund. Ich bin pro Natur und Umwelt. Für Biotope und Artenvielfalt. Gegen Zersiedelung und Landschaftszerstörung. Aber gegen Panikmache.

Schlittenhund in Grönland

En passant bemerkt: Natürlich verfügen wir über sehr gutes und symbolhaftes Bildmaterial auch zu der Thematik globale Erwärmung. Grönland von meinem Kollegen Günter Lenz (von dem auch das Foto des Eisberges ganz oben in diesem Artikel stammt). Auf unserem Mecom-Pool und unserer britischen Partneragentur fotoLIBRA.

Links:

  1. Unsere Bilder bei Mecom (Eisberge und Gletscher)
  2. Mit dem Hundeschlitten durch Grönland
  3. Klimakiller Auto?
  4. Ich fahre CO2-arm
  5. Der Winter hat Deutschland fest im Griff
  6. Der Winter will nicht weichen
  7. Ein paar Winterbilder: 12. Februar 2009
  8. April, April …
  9. Jahreszeiten – Wetter
  10. Ende der Abwrackprämie
  11. Unsinn Abwrackprämie
  12. Abenteuer Natur
  13. Mein Natur-Blog

Ich habe noch ein paar Artikel zum zeitgeistigen „Mainstream“ im Angebot:

  1. Wenn Fitness zur Sucht wird
  2. Nichtraucherschutz in den Medien?
  3. Stress und Burnout machen krank (und dick)

Stress und Burnout machen krank (und dick)

11. Mai 2009

Im Rahmen einer Recherche bin ich im Zusammenhang mit dem, was man so gemeinhin als „Wohlstandskrankheiten“ oder „Zivilisationskrankheiten“ bezeichnet auf ein paar interessante Quellen gestoßen, die einem zu denken geben.

In der klassischen Schulmedizin (und nahezu jeder Arzt wird Sie so behandeln!) gilt es als gesicherte Erkenntnis, daß zu üppiges Essen und Trinken, zu wenig Sport, zu viele Zigaretten, zu viel Alkohol die Ursachen sind für – klar – Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, COPD (auch als Lungenemphysem bezeichnet), koronare Herz-Kreislauf-Erkrankungen usw. etc. pp.

Die Folgen sind Ernährungsberatung, Rauchverbot, Alkoholverbot, Insulingabe, blutdrucksenkende Medikamente, regelmäßige Arztbesuche, Kontrolle der Blutwerte.

Wir müssen uns anhören, daß unsere Vorfahren aus der Zeit der Jäger und Sammler Tag für Tag 15 bis 19 Kilometer zu Fuß unterwegs gewesen seien und wir sogar zum Zigarettenholen mit dem Auto fahren. Wir hören aber nicht, daß die auch nicht sehr alt geworden sind. Obwohl sie sich ihren Zucker und ihr Cholesterin dauernd abgerannt haben. Wir hören viel über körperliche Aktivitäten und eine konsequente Ernährungsumstellung.

Und, und, und ….

Die Pharma-Industrie freuts. Sie macht damit horrende Umsätze. Die Ärzte freut es auch. Der chronisch „Wohlstandskranke“ sichert ein chronisches Einkommen.  Die Ernährungsberater freut es und auch die Fitneß-Studios, in denen wir uns pflichtschuldigst versuchen, die Wampe abzutrainieren.

Aber, von der breiten Öffentlichkeit ziemlich unbemerkt, von der Gesundheitsindustrie nicht kommuniziert (klar!) macht seit einigen Jahren in der medizinischen Forschung eine andere Auffassung Furore:

Stress und Burnout wurden als die Ursachen des Teufelskreises metabolisches Syndrom erkannt. Gesteuert und der willentlichen Beeinflussung nahezu entzogen durch unser vegetatives Nervensystem. Oder kurz auf einen Nenner gebracht: Stress macht dick, Stress erhöht den Blutdruck und das Cholesterin, Stress verursacht Diabetes. Wir kennen doch den „Stress-Fresser“, der „alles in sich hineinfrisst“. Den „Stress-Säufer“, der seinen Druck „ertränkt“.

Physiologisch ist die Sache eigentlich klar: was passiert bei Stress? Da haben die „Urzeit-Verfechter“ schon recht, denn – wie damals beim Säbelzahntiger – werden die Hormone Adrenalin und Cortisol freigesetzt. Die blocken die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse. Zucker soll nicht mehr abgebaut, sondern dem Körper als Energie zur Verfügung gestellt werden. Auch Fett. Der Blutdruck steigt, die Pulsfrequenz. Es gilt, die Muskeln mit Blut zu versorgen. Für den bevorstehenden Kampf mit dem Säbelzahntiger.

Bloß: der heißt heute „Chef“ oder „Kunde“ oder „Kollege“ und wir können dem – leider – nicht an die Gurgel gehen! Wir aber – wie der Vorfahr aus der Steinzeit – sind mit allem überversorgt, was uns „kampffähig“ machen würde.  Wir werden’s bloß nicht los, wir bauen es nicht ab. Und das über Jahre. Die logische Folge: wir werden dick, wir kriegen Zucker, unsere Blutfette geraten aus dem Ruder und unser Blutdruck dauernd hoch. Ganz logisch.

Wenn wir jetzt wirklich nach Feierabend wie die Bekloppten durch die Wälder rennen würden, dann würden wir den ganzen Dreck – vielleicht – tatsächlich wieder loswerden. Aber dazu sind wir viel zu kaputt nach einem Zehn-Stunden-Tag im „Office“. Wir hauen uns lieber die Wampe voll, sind satt, faul und zufrieden und gießen uns noch fünf doppelte Whisky hinter die Binde. Macht so schön schläfrig. Weil: bei klarem Kopf geht uns der ganze Tagesärger durchs Hirn und wir können nicht schlafen!

Zack! Wir sind drin im Teufelskreis! Und je älter wir werden, desto tiefer. Denn unser Grundumsatz sinkt. Wir verbrauchen weniger Kalorien, weniger Zucker, weniger Fett. Wir werden fett und fetter.

Unser Doktor sagt uns, daß wir am metabolischen Syndrom leiden. Verordnet uns Medikamente. Empfiehlt Sport und die Mittelmeerdiät oder so was. Er doktert an den Symptomen herum. Ohne an die Ursache zu gehen.

„Slow down in the job!“ Das wäre die richtige Verordnung. Alles andere ist nur „Ergänzung“. Nimm nicht alles so wichtig. Das ist ein Job. Der ist keine „Berufung“, der erfüllt nur den Zweck, Dir die Kohle zu verschaffen, die Du brauchst, um ein schönes Leben führen zu können. Nicht mehr und nicht weniger. Sag Deinem Chef lieber wirklich mal, daß er Dich am A….

Quellen:

  1. http://www.zeit.de/2006/50/M-Diabetes?page=1
  2. http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/artikel/19/92926/
  3. http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/risikofaktor-stress-foerdert-diabetes_aid_320785.html
  4. http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/gesundheit/gesundheit-medizin-diabetes-schwangerschaft-ID1207562478846.xml
  5. http://www.active-air.com/de/news_2009/news_fehldiagnose_diabetes.html
  6. http://www.sciencedaily.com/releases/2006/01/060123170630.htm