Posts Tagged ‘Frühling’

Frühlingsboten: die Krokusse blühen

22. März 2010

Die Krokusse blühen

Sie ist vorbei, die kalte, graue und dunkle Jahreszeit. Und auf einmal sind sie da, die ersten bunten Farbtupfer im Garten.

Frühblüher wie Krokusse recken ihe Blütenköpfe empor. Ein Anblick, auf den man den ganzen Winter über gewartet hat. Ab Ende Februar, Anfang März tauchen sie aus ihrem „Winterschlaf“ auf. Oft genug arbeiten sie sich wacker durch den Schnee.

Pflanzzeit Herbst

Krokusse werden als Knollen eingepflanzt. Und die Pflanzzeit ist der Herbst. Der Oktober ist am besten geeignet.

Krokusknollen werden, wie so ziemlich alle Zwiebelblumen, im Abstand von ungefähr 8 cm ca. 5 bis 10 cm tief eingegraben.

Die im Herbst gepflanzten Tulpen treiben aus

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Hinweis: die Meise im Film ist keine Kohlmeise wie angegeben, sondern eine Blaumeise. Mea culpa!

Winter ade! Heute ist Frühlingsanfang

20. März 2010

Nein, es ist noch nicht Sommer. Aber heute ist Frühlingsanfang. Und irgendwie heißt das doch auch „Adieu Winter!“ Oder: „Vom Eise befreit sind Ströme und Bäche“, wie es im Osterspaziergang in Goethes Faust heißt.

Drum verabschieden wir den Winter endgültig, der uns heuer so fest im Griff hatte, machen einen ersten Rundgang durch den Garten (der Clip unten ist heute schon Archivmaterial, denn er entstand am 7. März) …

… und freuen uns auf den Sommer:

Und auf die Saison im Bauerngarten.

Vorfreude auf die Zeit, wenn wieder die filigranen Falter den Garten bevölkern werden. Und wir werden auch in dieser Saison wieder ihre Entwicklung von der Raupe …

… bis zum Schmetterling …

… verfolgen (Lust auf Schmetterlinge?).

Siehe auch:

Pannonienreise – Streifzüge im zeitigen Frühling rund um den Neusiedlersee

24. Februar 2010

Es wird Frühling werden. Das ist sicher. Zeit, sich schon mal ein paar Gedanken zu machen, wohin man denn mit den ersten warmen Sonnenstrahlen und der aus der heuer strengen Winterstarre wieder neu erwachenden Natur wohl ausschwärmen könnte. Auf meinem Natur-Blog und meinem Foto-Blog habe ich schon Pannonien ins Gespräch gebracht. Das Burgenland im Osten Österreichs. Nach unseren persönlichen Erfahrungen kann man dort bereits auf Wärme und „outdoor living“ hoffen, wenn es zum Teil in unseren Gefilden nochmal winterlich werden kann. Grund genug, ein paar Gedanken zu verschwenden an eine frühe Reise nach Pannonien. Grund genug, bereits ein paar Gedanken daran zu verschwenden, was es dort denn wohl so alles gibt. An Sehenswürdigkeiten, an Kultur und natürlich auch an Gastronomie. Begeben Sie sich deshalb mit uns auf eine kleine Rundreise. Wir haben so ein bißchen was an Informationen für Sie „gepackt“, die Appetit machen mögen auf eigene Erkundungen.

Dazu haben wir zunächst zwei kleine Clips:

Wenn Ihnen das bereits Lust aufs Burgenland gemacht hat, dann schauen Sie doch auch bei Burgenland.at vorbei. Dort erhalten Sie auch Informationen über Unterkünfte.

Ich selbst möchte fortsetzen mit einigen Zielen, die wir selbst für lohnenswert ansehen. Und mit ein paar ganz persönlichen Emotionen, die wir mit dem Burgenland verbinden.

Die Rückkehr der Störche

Der Storch ist das Wappentier des Burgenlandes. Und dessen Eückkehr aus den Winterquartieren in Afrika kann man mit Glück bei einer Frühlingsreise ins Burgenland miterleben.

Die Störche sind wieder da

Sie werden Jahr für Jahr im Land um den Neusiedlersee sehnsüchtig erwartet. Alles liegt sozusagen auf der Lauer. Wer sieht den ersten Rückkehrer? Wer hat das Glück, ihn im Foto festzuhalten? Welches Nest wird als erstes bezogen? Wer hat das Glück, das erste Paar auf seinem Schornstein sitzen zu haben?

Im Anflug auf Rust

Oft genug müssen sich die Vögel bei ihrer Heimkehr ins Burgenland noch durch Gewitterfronten schlagen. Und demgemäß sehen einige bei ihrer Ankunft ganz schön zerzaust aus. Aber sie haben es geschafft. 

Wer das Glück hat, das miterleben zu dürfen, das erste Geklapper der Schnäbel hoch oben auf dem Kamin, der wird das immer in Erinnerung behalten. Diese Spannung. Wann kommen sie? Dieses Entgegenfiebern. Es ist einfach ein Erlebnis. Und auch Jahr für Jahr der einheimischen Presse den Aufmacher wert.

Nationalpark Seewinkel

Überhaupt kommen Vogelfreunde am Neusiedlersee auf ihre Kosten.

Vogelschutzgebiet Nationalpark Seewinkel

Der Nationalpark Seewinkel am Ostufer des Neusiedlersees ist Brutgebiet und Lebensraum einer Vielzahl von Wasservögeln. Die sumpfigen Bracken bieten Unterschlupf und Nahrung. Ausgerüstet mit einem guten Fernglas lassen sich die Tiere beobachten. Denn betreten werden dürfen ihre Reviere selbstverständlich nicht. Und wer die richtige Ausrüstung hat, der kommt auch als Fotograf oder Filmer zu guten Schüssen. Weitere Infos zum Nationalpark.

Alte bäuerliche Kultur

Wer offenen Auges im Burgenland unterwegs ist, kann in dieser alten Kulturlandschaft ein paar Dinge entdecken, die man andernorts so nicht findet.

Tschardaken bei Halbthurn

Wie etwa die Tschardaken. Das sind Maisspeicher aus Holz. Im Bild oben die von Halbthurn, begleitet von einer weiteren Besonderheit des Burgenlandes, den sogenannten Kellerhäusern, in denen z.B. der Wein gelagert wird. Ihren Namen verdanken die Trockenspeicher für (hauptsächlich) Mais („Kukuruz“) wegen ihrer Ähnlichkeit den ehemaligen Wachthäusern an der Militärgrenze der alten k.u.k. Donaumonarchie zum Osmanischen Reich.

Der Purbacher Türke

In Purbach am Neusiedlersee gibt es nicht nur ein Türkentor. Berühmt ist auch der Purbacher Türke.

Der Purbacher Türke

Die Figur auf einem Kamin ist nicht leicht zu finden. Trotz Ausschilderung. Aber ein nettes Kuriosum zur Geschichte der Türkenkriege. Seine Geschichte ist hier nachzulesen.

Viele Völker im Burgenland

„Kakanien“, die Donaumonarchie, war ein Vielvölkerstaat. Und auch im heutigen Burgenland gibt es nationale Minderheiten. Ungarn, Kroaten und andere. Und es gibt Dörfer, die überwiegend von einer Nationalität bewohnt werden.

Ein jahrhundertealtes Taubenhaus

So etwa Oslip, ein kroatisches Dorf. Mit der restaurierten Cselley-Mühle verfügt es über ein bemerkenswertes Kultur- und Aktions-Zentrum mit einer Vielzahl interessanter Veranstaltungen.

Pannonisches überall …

Irgendwie ist das Burgenland überall schon wie ein Stück von Ungarn. Im Baustil. In der Küche. Es ist irgendwie das alte Deutsch-Westungarn geblieben, das es zu Habsburger Zeiten gewesen ist.

Die Nikolauszeche in Purbach

Die pannonische Küche zum Beispiel ist geprägt durch viele Einflüsse. Die Ungarn, die Kroaten, die Slowenen oder die Serben haben ihre Spuren in den Kochtöpfen hinterlassen. Und auch die Türken. Man nehme nur die vielen Sorten und Arten des Kaffees, die es nicht nur in Wien gibt. Wir sind hier nicht nur am nördlichen Rand der ungarischen Tiefebene, wir sind hier am Beginn des Balkan. Hier beginnt Südosteuropa. Hier ist immer noch „Kakanien“. Nostalgisch schön.

Siehe auch:

Geheimnisvolle Steine

Garten, Fotos & Videos, Gartentipps, Ratgeber und Seminare für Hobbygärtner und vieles mehr

15. November 2009

Nicht mehr lange und der Winter wird den Garten fest im Griff haben. Nur noch die bunten Farbtupfer der dekorativ plazierten Zierkürbisse und die Strukturen der kahlen Stauden werden dem Auge Halt geben.

Doch eines ist gewiß: der nächste Sommer wird kommen!

Und wir, die Garten-Paparazzi, werden die kommende Saison wieder mit unseren Foto- und Film-Kameras begleiten, Notizen und Impressionen einfangen, Ratgeber- und Services anbieten. Unsere Tipps für Gartenfreunde. Für Sie und Euch, die Leser unserer Blogs und für die Redaktionen von Zeitungen, Zeitschriften, TV und Online-Medien.

Hinweis:
Redaktionen finden unser Bildmaterial in unserem Pool bei Mecom-Multimedia (bzw. über APIS, i-picturemaxx) und auch bei der Bildmaschine. Wir senden den Kolleginnen und Kollegen in den Bildredaktionen zu ihren Themenwünschen auch gerne Bildmaterial auf Datenträgern (CD, auch für Ihr Archiv) zu oder laden es auf Ihre FTP-Server hoch, wenn Sie uns die entsprechenden Zugangsberechtigungen einräumen. Nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf: info@franz-roth-presse.de

Wir werden auch unsere Kurse und Seminare wieder anbieten, für die Gartenfreunde und auch für die Hobby-Fotografen und die Hobby-Künstler.

Wir empfehlen unsere Filme auf YouTube, die wir zu Playlists zusammengestellt haben:

Wer unsere Clips auf seiner privaten Website oder seinem privaten Blog einbinden oder verlinken möchte, der tue dies gerne (bitte mit Quellenangabe: © Franz Roth). Für kommerzielle oder redaktionelle Sites ist dies allerdings honorarpflichtig. Für Fotomaterial müssen wir auch von privat ein kleines Honorar verlangen.

Auch im nächster Jahr werden wir wieder unsere beliebten Wochenend-Seminare für Hobby-Filmer und Hobby-Fotografen anbieten. Informationen dazu auf unserem Natur-Garten-Reise-Blog.

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  35. Zum Stichwort „Bauerngarten“ auf meinem Foto-Blog
  36. Rückblick auf den Spätsommer
  37. Gartenherbst – Herbstgarten
  38. Ende der Gartensaison

Zu guter Letzt noch ein der Jahreszeit entsprechendes Video zum Gartenherbst.

Und – last but not least – möchten wir auch nochmals auf unser Angebot Ferienhaus und Location aufmerksam machen.