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Nein, es ist noch nicht Sommer …

21. Dezember 2009

Der Traum von der Hitzewelle ...

… im Gegenteil. Heute ist kalendarischer Winteranfang. Und es ist Winter in Deutschland.

20. Dezember 2009: Minus 28 Grad in Nürnberg

Das war ein Kälterekord. Und der hat auch zu erheblichen Behinderungen im Straßenverkehr geführt. Auch und gerade am heutigen Montagmorgen.

Winter in the city

Es ist ja soooo unerwartet, daß Winter ist. Jedes Jahr aufs neue diese Überraschung. Kein Verlaß auf den Klimawandel.

Nun denn, so ist das halt. Den lieben Gott und die Frau Holle scheint es nicht zu inteeressieren, was der Mensch denkt. Denn Gott lenkt. Und so ist es eben, der Jahreszeit entsprechend, Winter in Deutschland.

Erst mal das Auto freischaufeln

Die Berufspendler erfreute es gar nicht. Wer morgens in der Kälte erst mal seinen Wagen freilegen muß, der flucht. Freude eher bei denjenigen, die schon Weihnachtsferien haben und einen Spaziergang in der eisig klaren Luft unternehmen können.

Nürnberg, Wöhrder Wiese

Auch, wer von der warmen Stube aus durchs Fenster einen Blick auf die weiße Pracht wirft.

Winter in der Stadt

Winterliche Ausflugs-Tipps

Wer sich nun wirklich schon in die Weihnachtsferien begeben hat, kann die Zeit nutzen für einen winterlichen Ausflug. 

Nürnberger beispielsweise in die Fränkische Schweiz. Etwa nach Oberfranken. In den kleinen Ort Wonnsees mit seinem Felsengarten Sanspareil.

Weißer Winterzauber

Regierungsbezirk Oberfranken: Felsengarten Sanspareil – schönster Garten Deutschlands // Ortschaft in der Gemeinde Wonsees (Landkreis Kulmbach), die Bekanntheit wegen des gleichnamigen Felsengartens unterhalb der mittelalterlichen Hohenzollernburg Burg Zwernitz genießt. Anlegen ließ diesen Garten Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, die Schwester Friedrichs des Großen 1744. Als Architekten des Felsengartens werden Joseph Saint-Pierre und Giovanni Battista Pedrozzi genannt. Der Name des Parks geht auf den Ausruf einer Hofdame des Bayreuther Markgrafen zurück: „C’est sans pareil!“ (Dies ist ohne Gleichen!). Im Garten findet sich eine große Anzahl von bizarren Felsgruppen, eine Grottenanlage, weiters Architekturelemente und Skulpturen. Als interessantestes Beispiel dafür dient das Felsentheater, das als römische Ruine erscheint. Das gesamte Ensemble sollte wie die Kulisse des Romans von Fenelon, „Die seltsamen Begebenheiten des Telemach“, wirken. Es war ein Pendant zu des Bruders (Friedrich II. von Preußen) Sanssouci.

Der wahre Automobilist macht so eine Tour auch im Winter gerne mit dem Roadster. Keine Angst, heutige Verdecke sind dicht und auch Sportwagen verfügen über eine funktionierende Heizung. Man friert also nicht. Aber Winterreifen sind natürlich obligatorisch.

Mit dem Roadster im Winter unterwegs

Der Ossuaire von Schorbach im Pays de Bitche

In Deutschlands westlicher Ecke, in der Südwestpfalz empfehlen wir einen leinen Trip über die Grenze nach Lothringen. Dort gibt es einen mystischen mittelalterlichen Ort. Das Beinhaus aus dem 11. Jahrhundert in der Commune Schorbach.

Schorbach, Beinhaus und Weihnachtskrippe

Die auf einen 1143 geweihten Vorgängerbau zurückgehende Kirche Saint Rémi in Schorbach (Pays de Bitche, Lothringen, nahe der deutsch-französischen Grenze bei Pirmasens, Südwestpfalz), die auf einem Felsen den unteren Ort überragt, war über viele Jahrhunderte die zentrale Pfarrkirche im Bitscher Land. Besonders bekannt aber ist Schorbach für das noch aus romanischer Zeit stammende Beinhaus (Ossuarium) aus dem 12. Jahrhundert beim Eingang zum ehemaligen Kirchhof. Beinhäuser wurden gebaut, weil man früher glaubte, dass nur der das Paradies erlangen könne, der bis zum Jüngsten Tag in bzw. auf geweihter Erde ruhe, also auf dem Kirchhof. Um mit dem knappen Platz für Beisetzungen auszukommen und dennoch allen Verstorbenen die geweihte Erde bis zum Jüngsten Gericht zu gewähren wurden die Gebeine der Exhumierten dann eben in den Beinhäusern übereinandergestapelt.

Wir wünschen allen unseren Freunden und Lesern, den Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2010.

Allen ein Frohes Fest!

 

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  5. Klimawandel und Energiepreise
  6. Das Weltuntergangs-Schreckens-Szenario vom Klimawandel
  7. Wetter aus meinem Fenster

Bildmaterial:

Registrierte Verwender finden bei mir in meiner Bilddatenbank auch die zum Thema passenden Winterfotos. Ebenso bei Mecom und über APIS.

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Klimawandel & Energiepreise

12. Dezember 2009

Klima & Energie

Der Klimawandel kommt. Schneller, als ihn der Kopenhagener Klimagipfel erwartet hat. Er hat sich heute zum Beispiel in Nürnberg mit den ersten Schneefällen angekündigt. Und es ist selbst in der Stadt deutlich kälter geworden. Trotz Glühwein und fränkischen Rostbratwürsten vom Holzofengrill auf dem Christkindlesmarkt (der, wie üblich, gut besucht war und von daher nicht nur Idylle, wie üblich eben).

Der Polemik sei es nun genug. Denn mit dem Winter, der nun mit Gewißheit kommt, wird das Thema Wetter und Klima ernst. Nur eben von einer anderen Seite. Nämlich von der Kostenseite. Der der Heizkosten. Die ein Riesenloch ins Budget reißen können. Die Nebenkosten, die zweite Miete, ein Schlagwort, das seit geraumer Zeit geläufig ist.

Die Energieversorger (im Bild oben die N-ERGIE aus Nürnberg) haben damit kein Problem. Sie machen ihre Preise, wie mancher denkt, nach Gutdünken und nach dem Prinzip der Gewinnmaximierung. Auch für Fernwärme. Für Gas. Für Strom. Für Wasser. Wie gesagt, die zweite Miete, manchmal höher als die eigentliche Miete. Und das in Zeiten, in denen beim Verbraucher das Geld knapp ist.

Die Besitzer von Eigenheimen etwa aus den 60-er Jahren kennen das Problem zur Genüge. Ihre Häuser wurden zu einer Zeit erbaut, da waren Energiepass und Energiesparen noch Fremdworte. Großzügige und große Räume, große Fensterflächen, nicht isolierverglast. Oder vielleicht doch. In den 80-ern oder 90-ern. An den Kosten für die neuen Fenster bezahlt der Besitzer der Immobilie meist noch heute.

Und jetzt noch was an der Heizung machen? Weil das Öl nicht umweltfreundlich genug ist? Eine Heizungsanlage ist teuer. Die tauscht man nicht einfach aus. Nicht heute. „Da gibt es doch aber Zuschüsse und günstige Kredite“ höre ich nun schon wieder viele sagen. Na und? Da bleibt immer ein Finanzierungsloch. Wie das füllen, wenn die Banken so restriktiv mit ihren Kreditlinien auch an Privat sind? Da wird eher mal der Brenner an der guten alten Ölheizung ausgetauscht. Der schlägt mit über tausend Euro schon teuer genug zu Buche. Da ist mehr nicht drin. Das Heizöl kostet ja immerhin auch noch einiges.

 

Solarenergie, ist das eine Alternative?

Solarpark Workerszell

Solarpark Workerszell (Gemeinde Schernfeld), Landkreis Eichstätt, Altmühltal, Bayern – Der Solarpark wurde in der Nähe des Altmühltales bei Workerszell in der Gemeinde Eichstätt, Bayern, mit 270 zweiachsig-nachgeführten Solartrackern errichtet. Ganz kurz vor Toreschluß erst war der Solarpark Workerszell (Gemeinde Schernfeld) am 23. Dezember 2008 ans öffentliche Stromnetz gegangen. Der Anschluss noch im Jahr 2008 war Bedingung dafür, dass eine Einspeisevergütung von 35,49 Cent je Kilowattstunde in den nächsten 20 Jahren gezahlt wird. Workerszell ist einer der größten Solarparks in der Region mit über 10 Mio. Euro Investitionssumme. Insgesamt wird die Sonne bei Workeszell auf 16 200 Quadratmeter Fotovoltaikfläche scheinen. Das soll jährlich 3,05 Millionen Kilowattstunden Strom bringen. Das entspräche in etwa dem Jahresverbrauch von 760 Haushalten. Durch die Solarenergie könnten so etwa 2600 Tonnen CO2-Gas gespart werden.

Gemerkt? Der letzte Satz? Das ist ein Zitat des Betreibers. Da ist er wieder, der CO2-Ausstoß. Das Totschlag-Argument. Der CO2-Ausstoß, immer und immer wieder wird er herangezogen. Für alles und jedes. CO2 scheint die Pest des 21. Jahrhunderts zu sein. Der CO2-Ausstoß dient dazu, uns das Autofahren zu verleiden.

Solar-Panels auf dem Dach bestimmen vielerorts bereits das Bild ganzer Regionen. Ganzer Dörfer. Und ganzer Straßenzüge in den Städten. Ich muß nur mit dem 300-er aus meinem Wohnzimmerfenster fotografieren, dann habe ich das Bild oben im Kasten. Ich habe mich als Hausbesitzer durchaus für Solarstrom und Solarwärme interessiert. Mein Schwager etwa nutzt Solarwärme beim Wiederaufbau seines durch Brandstiftung zerstörten Bauernhauses. Ein durchaus interessantes Projekt. Auch im Hinblick darauf, daß sich damit in der Tat auf Sicht die Energiekosten erheblich reduzieren lassen.

Ich aber muß mit meinem ererbten Haus erst mal Umsatz machen. Es hat mich in den letzten beiden Jahren bereits ein Vermögen gekostet. Nur für die Instandsetzung und Erneuerung des Nötigsten. Bestandssicherung. Und natürlich der Garten (der ist unser wichtigstes Pfund, mit dem es zu wuchern gilt). Und ich denke, so wie mir ergeht es vielen Hausbesitzern. „Otto Normalverbraucher“ hat sich seine Immobilie sozusagen vom Mund abgespart. Die eigenen vier Wände sollen in Ordnung sein und bleiben, aber sie dürfen einem auch nicht „die Haare vom Kopf fressen“. Und das tut bei einem durchschnittlichen Einkommen die Investition in diese neuen Technologien. Sie tut es, solange es dafür nicht eine 100%-Bezuschussung gibt. Wohlgemerkt, keine zinsgünstigen Kredite, nein, denn die Restfinanzierung kann sich auch kein Normalverdiener leisten.

Und insofern ist die CO2-Debatte, die an unser schlechtes Gewissen appelliert, unredlich.  Der Bürger, der nun wiederum alles bezahlen soll, die Bürger Europas, haben in den letzten Jahrzehnten viel getan. Unbeschadet dessen, daß der CO2-Ausstoß als Ursache einer globalen Erwärmung unbewiesen ist, wären nun erst mal andere am Zuge. Zum Beispiel diejenigen, die skrupellos und weiterhin die Regenwälder des Amazonas abholzen und brandroden, den dortigen Eingeborenen die Lebensgrundlage entziehen und dazu beitragen, daß immer weniger Wald immer weniger CO2 verarbeiten und binden kann.

Wie auch hierzulande niemals die Rede davon ist, daß die nun so „schicken“ (und teuren!) Holz-Pellet-Heizungen ihren Beitrag dazu leisten, daß der Anteil naturnah bewirtschafteter Wälder (insbesondere die privaten Forste) wieder rückläufig ist. Und damit, dies ist eine Naturgesetzlichkeit, ebenfalls zu einem Anstieg ungebundenen Kohlendioxids beiträgt.

 

Ein schönes Winterbild zum Abschluß

Winter in Kallmünz, Landkreis Regensburg, Oberpfalz, Bayern, die zugefrorene Naab mit Blick auf die alte Brücke und die Altstadt. Kallmünz ist übrigens noch heute eine Künstlerkolonie, eine Rolle, die zu Beginn des 2o. Jahrhunderts begründet worden ist. Hier in der Stadt am Zusammenfluss von Naab und Vils verlobte sich übrigens Wassily Kandinsky mit seiner Malerkollegin Gabriele Münter.

 

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Die Gartensaison hat begonnen

15. April 2009

 Jetzt im April beginnt so langsam aber sicher die Gartensaison 2009.

Wir bieten nun – neben unserem Fotomaterial auf Mecom – auch Videos zum Thema „Heim & Garten“ für den Ratgeber- und Service-Bereich.

Wir machen auch Service- und Ratgebervideos zu sonstigen Themen des täglichen Lebens. Zum Beispiel zum Thema Heizkosten und Energiesparmaßnahmen.

All our pics and videos are copyright protected - all rights reserved

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