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Maritimes und Automobiles

5. August 2010

Dieser Artikel wendet sich mal wieder etwas mehr an unsere Leser aus den Redaktionen der Medien.

Denn noch ist Sommer, noch ist Urlaubssaison. Noch ist Sonne, Strand und Meer.

Und vielleicht brauchen Sie ja für den einen oder anderen Artikel noch auf die Schnelle eine passende Illustration. Lifestyle finden Sie bei uns. In authentischer uninszenierter Fotografie.

Am Helgolandkai in Wilhelmshaven

Am Helgolandkai in Wilhelmshaven

Yachten, schnittige Autos, schöne Strände und Plätze, um die Seele baumeln zu lassen. Nicht nur am Helgolandkai im niedersächsischen Wilhelmshaven.

Auch in der Bretagne, dieser faszinierenden Region im Westen Frankreichs.

Das Strandleben kommt bei uns nicht zu kurz. Wir haben die etwas anderen Bilder. Im Speziellen auch „Best-Agers“, die Generation 50 plus, eine der lukrativsten Zielgruppen für Lifestyle.


Beachten Sie bitte speziell auch unsere Angebote Bretagne (s. auch unser Tagebuch Bretagne) und Normandie. Wir sind Ihr kompetenter Partner, wenn es um Reisebilder geht.

Mehr Automobiles (z.B. Deutschlands beliebtestes Cabrio) …

Der Artikel dazu: Unser Dienstwagen

===> Bildmaterial auf meinem Mecom-Pool (auch über APIS und i-picturemaxx)

Und auch bei der Bildmaschine.

Unsere Partneragentur bildmaschine.de

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Nein, es ist noch nicht Sommer …

21. Dezember 2009

Der Traum von der Hitzewelle ...

… im Gegenteil. Heute ist kalendarischer Winteranfang. Und es ist Winter in Deutschland.

20. Dezember 2009: Minus 28 Grad in Nürnberg

Das war ein Kälterekord. Und der hat auch zu erheblichen Behinderungen im Straßenverkehr geführt. Auch und gerade am heutigen Montagmorgen.

Winter in the city

Es ist ja soooo unerwartet, daß Winter ist. Jedes Jahr aufs neue diese Überraschung. Kein Verlaß auf den Klimawandel.

Nun denn, so ist das halt. Den lieben Gott und die Frau Holle scheint es nicht zu inteeressieren, was der Mensch denkt. Denn Gott lenkt. Und so ist es eben, der Jahreszeit entsprechend, Winter in Deutschland.

Erst mal das Auto freischaufeln

Die Berufspendler erfreute es gar nicht. Wer morgens in der Kälte erst mal seinen Wagen freilegen muß, der flucht. Freude eher bei denjenigen, die schon Weihnachtsferien haben und einen Spaziergang in der eisig klaren Luft unternehmen können.

Nürnberg, Wöhrder Wiese

Auch, wer von der warmen Stube aus durchs Fenster einen Blick auf die weiße Pracht wirft.

Winter in der Stadt

Winterliche Ausflugs-Tipps

Wer sich nun wirklich schon in die Weihnachtsferien begeben hat, kann die Zeit nutzen für einen winterlichen Ausflug. 

Nürnberger beispielsweise in die Fränkische Schweiz. Etwa nach Oberfranken. In den kleinen Ort Wonnsees mit seinem Felsengarten Sanspareil.

Weißer Winterzauber

Regierungsbezirk Oberfranken: Felsengarten Sanspareil – schönster Garten Deutschlands // Ortschaft in der Gemeinde Wonsees (Landkreis Kulmbach), die Bekanntheit wegen des gleichnamigen Felsengartens unterhalb der mittelalterlichen Hohenzollernburg Burg Zwernitz genießt. Anlegen ließ diesen Garten Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, die Schwester Friedrichs des Großen 1744. Als Architekten des Felsengartens werden Joseph Saint-Pierre und Giovanni Battista Pedrozzi genannt. Der Name des Parks geht auf den Ausruf einer Hofdame des Bayreuther Markgrafen zurück: „C’est sans pareil!“ (Dies ist ohne Gleichen!). Im Garten findet sich eine große Anzahl von bizarren Felsgruppen, eine Grottenanlage, weiters Architekturelemente und Skulpturen. Als interessantestes Beispiel dafür dient das Felsentheater, das als römische Ruine erscheint. Das gesamte Ensemble sollte wie die Kulisse des Romans von Fenelon, „Die seltsamen Begebenheiten des Telemach“, wirken. Es war ein Pendant zu des Bruders (Friedrich II. von Preußen) Sanssouci.

Der wahre Automobilist macht so eine Tour auch im Winter gerne mit dem Roadster. Keine Angst, heutige Verdecke sind dicht und auch Sportwagen verfügen über eine funktionierende Heizung. Man friert also nicht. Aber Winterreifen sind natürlich obligatorisch.

Mit dem Roadster im Winter unterwegs

Der Ossuaire von Schorbach im Pays de Bitche

In Deutschlands westlicher Ecke, in der Südwestpfalz empfehlen wir einen leinen Trip über die Grenze nach Lothringen. Dort gibt es einen mystischen mittelalterlichen Ort. Das Beinhaus aus dem 11. Jahrhundert in der Commune Schorbach.

Schorbach, Beinhaus und Weihnachtskrippe

Die auf einen 1143 geweihten Vorgängerbau zurückgehende Kirche Saint Rémi in Schorbach (Pays de Bitche, Lothringen, nahe der deutsch-französischen Grenze bei Pirmasens, Südwestpfalz), die auf einem Felsen den unteren Ort überragt, war über viele Jahrhunderte die zentrale Pfarrkirche im Bitscher Land. Besonders bekannt aber ist Schorbach für das noch aus romanischer Zeit stammende Beinhaus (Ossuarium) aus dem 12. Jahrhundert beim Eingang zum ehemaligen Kirchhof. Beinhäuser wurden gebaut, weil man früher glaubte, dass nur der das Paradies erlangen könne, der bis zum Jüngsten Tag in bzw. auf geweihter Erde ruhe, also auf dem Kirchhof. Um mit dem knappen Platz für Beisetzungen auszukommen und dennoch allen Verstorbenen die geweihte Erde bis zum Jüngsten Gericht zu gewähren wurden die Gebeine der Exhumierten dann eben in den Beinhäusern übereinandergestapelt.

Wir wünschen allen unseren Freunden und Lesern, den Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2010.

Allen ein Frohes Fest!

 

Ähnliche Artikel / Links:

  1. Das Beinhaus von Schorbach
  2. Sommer ade!
  3. Winter in Nürnberg
  4. Winter in der Stadt – am Tag nach dem Kälterekord
  5. Klimawandel und Energiepreise
  6. Das Weltuntergangs-Schreckens-Szenario vom Klimawandel
  7. Wetter aus meinem Fenster

Bildmaterial:

Registrierte Verwender finden bei mir in meiner Bilddatenbank auch die zum Thema passenden Winterfotos. Ebenso bei Mecom und über APIS.

Chaîne des Alpilles und Luberon in der Provence

15. Dezember 2009
Das Grab von Frederic Mistral

Das Grab von Frederic Mistral

Friedhof von Maillane in der Provence

Friedhof von Maillane in der Provence: hier ist der provencalische Dichter und Schriftsteller Frederic Mistral beigesetzt, der in Maillane geboren wurde und hier auch lebte und starb. Mistral erhielt 1904 den Literaturnobelpreis.

Frederic Mistral ist der bekannteste Dichter und Schriftsteller der Provence. Sein Oeuvre galt der provencalischen Sprache, die sich ableitet von der Langue d’Oc (nach der auch die Region Languedoc benannt ist), der alten Sprache der Minnesänger und Troubadoure des Mittelalters. 

Maillane liegt nahe zweier sehr interessanter Gebirgszüge in der Provence, den Chaînes des Alpilles und dem Luberon. Und die haben durchaus alpine Qualitäten.

Mit dem Roadster durch die Chaines des Alpilles

Chaine des Alpilles, bei Saint-Remy, nahe Les Beaux des Provence, Department Bouche du Rhone, Südfrankreich; die Alpilles sind eine Kalksteinkette im Herzen der Provence zwischen Avignon, Cavaillon und Arles. Ihre Ausdehnung beträgt in West-Ost-Richtung ca. 30 und in Nord-Süd-Richtung ca. 10 km und erreichen eine Höhe von 300 bis 500 m. Die höchste Erhebung ist der Opier mit 498 m. Die stark zerklüfteten Gebirgsstöcke zeichnen sich hell gegen den blauen, besonders bei Mistral sehr klaren Himmel ab. Die Bergspitzen sind kahl und nur mit Kräutern der Macchie vereinzelt bedeckt. An geschützten Stellen haben sich Kermeseichen und Pinien angesiedelt und bilden runde Flecken auf dem kargen Boden. Viele Stellen sind von vergangenen Waldbränden stark gekennzeichnet. Die große Helligkeit gibt den Konturen Schärfe, absorbiert die Farben und lässt die immer bewegten Blätter der Olivenbäume silbrig flimmern. Die Paßstraßen die über die Alpilles führen sind schmal und risikoreich. Auf der südlichen Seite der Alpilles befindet sich eines der größten Anbaugebiete Frankreichs für Oliven. Zahlreiche Olivenölmühlen im Vallée-des-Baux und um Mouries produzieren eines der besten Olivenöle weltweit. Außerdem wird hier der Weinanbau von Rot- und Rosé betrieben.

Radfahrer in den Alpilles

Nach der Kurve im Bild oben geht es waghalsig an Schluchten entlang. Viel mehr als ein paar Begrenzungssteine oder niedrige Mäuerchen gibt es nirgendwo an der abschüssigen und schlechten Strecke. Da gehört schon Mut dazu, sich hier durch zu wagen.

Schmale und enge Straßen, kaum gesichert

Foto-Stopp auf der Paßhöhe

Doch der Lohn der Angst ist dieser grandiose Anblick:

Les-Beaux-de-Provence

Les Beaux-de-Provence liegt am Südhang der Alpilles in der Provence ca. 15 km nordöstlich von Arles auf einem fast freistehenden Fels von 600 m x 200 m. Es wird von einer Burgruine beherrscht, die der Fläche nach eine der größten Frankreichs ist. Diese ist noch heute im Besitz der Grimaldi, des monegassischen Fürstenhauses. Raymond Thuillieer eröffnete in den 1940er Jahren sein berühmtes Restaurant und Hotel L’Oustau de Baumanière in der Geisterstadt, in das Politiker und Prominente pilgerten und allmählich der vergessenen Stadt ihren aktuellen Ruf einbrachten. Les Baux ist heute neben Aigues-Mortes, Pont du Gard u. a. einer der touristischen Höhepunkte der Provence. Der Ort ist eine Ansammlung von Boutiquen von Kunst- und Souvenirhändlern, Restaurants, Eisverkäufern und anderen üblichen Läden an solchen Orten. Der Zutritt zur Ruine muss mit hohem Eintrittsgeld bezahlt werden. Bei gutem Wetter hat man von der Ruine einen einmaligen Rundblick über die Provence bis zum Mittelmeer.

Auf der östlichen Seite der Alpilles schließt sich fast nahtlos der Luberon an. Und in diesem Gebirge gilt es neben Gordes oder der Abbaye de Senanques mit ihren Lavendelfeldern auf jeden Fall einen Ort zu besichtigen: Lacoste.  Denn: Lacoste ist der Stammsitz des Marquis de Sade.

Marquis de Sade

Ruine der Burg des Marquis de Sade

Lacoste ist eine kleine Gemeinde in Südfrankreich (in der Provence) mit 400 Einwohnern und einer Fläche von 10,6 km². Der Ort liegt etwa 40 Kilometer Luftline südöstlich von Avignon und 60 Kilometer nördlich von Marseille bzw 40 Kilometer nördlich von Aix-en-Provence. Die Kleinstadt Apt liegt etwa 12 Kilometer Luftlinie weiter nordöstlich. Lacoste liegt an einem Berghang auf einer Höhe von ca. 320 Metern über NN am nördlichen Rand des Luberongebirges. Über dem Dorf befinden sich die Ruinen der gleichnamigen Burg Lacoste. Diese Burgruine wird seit einigen Jahren mit Unterstützung des französischen Modeschöpfer Pierre Cardin wieder aufgebaut und kann kostenlos besichtigt werden (Stand Sept. 2006). Sie ist auch überregional bekannt, da sie im 18. Jahrhundert der Wohnsitz des Marquis de Sade war.

Ähnliche Artikel:

Für Redaktionen: Unser Bildangebot zur Provence auf unserem Mecom-Pool

P.S.:

Als Freunde der Provence haben wir nicht nur in unserem Garten eine Provence-Ecke eingerichtet …

… wir kochen auch gerne mediterran …

… und die dazu gehörigen Küchenkräuter stammen auch aus dem eigenen Garten

Keywords: 

bergsteigen/ wandern/ draussen/ draußen/ outdoor/ Natur/ Berge/ Berg/ bergig/ abweisend/ schroff/ Les Alpilles/ Alpilles/ Pass-Strasse/ Pass-Straße/ Pass/ Paßstraße/ Serpentinen/ Felsen/ Fels/ felsig/ gebirgig/ Gebirge/ sightseeing/ Sehenswürdigkeit/ befestigt/ Fort/ Festung/ wehrhaft/ abweisend/ schroff/ Felsen/ Fels/ Grafen von Beaux/ geschichtlich/ pittoresk/ malerisch/ Mittelalter/ Ruine/ Burg/ Burgruine/ Aluminiumverbindung/ Bauxit/ beste Lage für Olivenöl/ Olivenoel/ Olivenöl/ Bouches-du-Rhône/ Les Plus Beaux Villages de France/ Literatur/ Sadismus/ Mittelgebirge/ Luberon/ provencalisch/ Kultur/ Geografie/ Geographie/ Tourismus/ Reise/ mediterran/ Suedfrankreich/ Südfrankreich/ France/ Frankreich/ Provence/ Provence, Department Vaucluse, Luberon: die Ruine der Burg des Marquis de Sade (Donatien Alphonse François, Marquis de Sade)

Links:

  1. Mein Reise-Flyer
  2. Mein Flyer Reise & Gastronomie
  3. Ihr Partner für Reisethemen
  4. Reisebilder Toskana

Reisezeit: Bretagne ab Mai

20. April 2009
Fernweh

Fernweh

So langsam aber sicher beginnt im Wonnemonat Mai die Reisezeit für die Bretagne. Ganz unabhängig vom „Tagebuch Bretagne“ ist somit die Zeit gekommen, unseren Lesern auf unsere französische Lieblingsregion etwas Appetit zu machen. Ganz speziell auch den Roadster- und Cabrio-Fahrern unter Ihnen. Denn für diese Frischluftahrzeuge ist die Bretagne wie geschaffen.

Mit ein paar Bildern, Geschichten und Informationen. Bei denen auch die Wassersportler, die Gourmets und Gourmands aber auch die Faulpelze und Sonnenanbeter nicht zu kurz kommen sollen.

Immer einen Besuch wert auf jeden Fall der Mont-Saint-Michel.

Fotograf und Motiv (Foto: Irmgard Roth)

Fotograf und Motiv (Foto: Irmgard Roth)

Der hat ja nun im letzten Jahr seinen 1.300-sten Geburtstag gefeiert.

Mont-Saint-Michel, gesehen aus den Poldern

Mont-Saint-Michel, gesehen aus den Poldern

Und er bietet immer wieder neue und bemerkenswerte Ansichten, zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter.

Der Mont im Dunst, gesehen von Cancale, dem Zentrum der bretonischen Austernzucht

Der Mont im Dunst, gesehen von Cancale, dem Zentrum der bretonischen Austernzucht

Und die Bucht bietet dem Gourmet nicht nur Muscheln und Austern …

Meeresfrüchte

Meeresfrüchte

… sondern auch das Fleisch der weithin bekannten „agneaux présalés“, der Schafe, die auf den Salzwiesen der Polder weiden und grasen und deren Fleisch deshalb besonders würzig ist.

"vorgesalzene" Schafe

"vorgesalzene" Schafe

Nicht zu vergessen der Besuch bei Mere Poulard auf dem „Mont“, um eines der weltberühmten Omelettes zu genießen, nachdem man eine Weile dem rhythmischen Stakkato der Schneebesen gelauscht und den Köchen beim Schlagen der Eier zugesehen hat.

Bei Mere Poulard

Bei Mere Poulard

Zubereitung der Omelettes

Zubereitung der Omelettes

Unweit, auch an der Bucht des Mont-Saint-Michel, die alte Korsarenstadt Saint-Malo. Sie hat nicht nur die – nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg – wiederaufgebaute Altstadt „Ville Close“, sondern dem Freizeitkapitän und dem „Strandläufer“ (oder -lieger) einiges zu bieten.

Im Hafen von Saint-Malo

Im Hafen von Saint-Malo

An der Plage de Rochebonne in Saint-Malo

An der Plage de Rochebonne in Saint-Malo

Fort National, Saint-Malo, besonders beeindruckend in der Abendstimmung

Fort National, Saint-Malo, besonders beeindruckend in der Abendstimmung

Gegenüber Saint-Malo, am anderen Ufer der Mündung des Flusses Rance, liegt das auch heute noch mondäne Seebad Dinard, das im 19. Jahrhundert von vielen gutbetuchten englischen Sommerfrischlern besucht wurde.

Und heute ist Dinard beliebt bei Familien.

Am Strand von Dinard

Am Strand von Dinard

Weiter nach Westen (am besten ab Dinard über die Corniche, die Küstenstraße) gelangen wir in die Departments Côte d’Armor und Finistère, die „richtig“ bretonischen, auch bretonischsprachigen, Departments.

In Côte d’Armor ist mit der Côte du Granit Rose und dem berühmten Haus im Fels bei der Pointe du Château (das wahrscheinlich meistfotografierte Haus in der Bretagne) einmalige Natur zu finden, sondern mit dem Park von Karadeuc (nahe Becherel, der Stadt der Bücher) auch der schönste Landschaftspark der Bretagne.

Karadeuc (li.) und Cote du Granit Rose (re.)

Karadeuc (li.) und Cote du Granit Rose (re.)

Idyllische kleine Fischerdörfer laden zu einem beschaulichen Urlaub ein.

Loguivy-de-la-mer

Loguivy-de-la-mer

Loguivy-de-la-mer etwa, in der Nähe von Paimpol. Paimpol wurde berühmt durch den Roman „Die Islandfischer“ von Pierre Loti. Und wenn wir schon bei Literatur aus und über die Bretagne sind: vergessen wir nicht Benoite Groult und ihren bei Erscheinen skandalträchtigen Roman „Les Vaisseaux du coeur„, der Geschichte einer Pariser Intelektuellen, die sich auf ein leidenchaftliches sexuelles Abenteuer mit einem bretonischen Fischer einläßt.

Neben vielem anderem besuchenswert im Finistere ist die Stadt Roscoff.

Roscoff im Pays de Leon

Roscoff im Pays de Leon

Roscoff liegt im Pays de Leon, dem Zentrum des bretonischen Gemüseanbaus. Von hier kommen die berühmten Artischocken und von hier fuhren bis in den Beginn des 20. Jahrhunderts die sog. „Onion Johnnys“ rüber nach England, um mit ihren Fahrrädern durchs Land zu ziehen und die Zwiebeln aus dem Leon zu verkaufen.

Quasi im Gegenzug, Jahrhunderte vorher, landete die schottische Königin Maria Stuart in Roscoff zu einem „Meeting“ mit dem französischen König während ihrer Auseinandersetzung mit der englischen Königin Elizabeth I.

Straßencafé in Guilvinec

Straßencafé in Guilvinec

Guilvinec liegt schon weit im Westen des Finistere und ist ein bedeutender Fischereihafen. Im Straßencafe bei einem „café express“ (und einer Gitane oder Gauloise!) ausspannen und auf den Hafen schauen. Dabei kann man richtig „die Seele baumeln“ lassen.

Südlich des Finistere schließt sich das Department Morbihan an. Das ist das einzige bretonische Department, das auch einen bretonischen Namen hat: mor = das Meer, bihan = klein. Also „das kleine Meer“. Gemeint ist der Golf von Morbihan.

Und an ihm liegt die Halbinsel Quiberon. Quiberon sollten Sie in der französischen Haupturlaubszeit im Juli und August meiden. Denn dann ist die kleine Halbinsel geradezu überschwemmt von Parisern. Und die sind – bestätigt Ihnen hinter vorgehaltener Hand jeder Einheimische – laut, eingebildet und arrogant. Jedenfalls die von der reicheren Sorte, die dann Quiberon bevölkern. Und das sollten Sie sich nicht antun.

Denn Quiberon hat eine Menge zu bieten.

Zu nennen ist die Côte Sauvage, die Wilde Küste“, dem Atlantik zugewandt. Eine beeindruckend schöne von der Brandung umtoste Felsküste im Westen der Halbinsel.

Quiberon, Côte Sauvage bei Port Bara

Quiberon, Côte Sauvage bei Port Bara

Wassersportler kommen in Port Haliguen auf ihre Kosten, dem Port de Plaisance von Quiberon.

Mit dem Honda S2000 Roadster in Port Haliguen

Mit dem Honda S2000 Roadster in Port Haliguen

Yachten in Port Haliguen

Yachten in Port Haliguen

 Noch ein nettes kleines Feature von Quiberon zum Abschluß: da gibt es an der Côte Sauvage so ein nettes kleines Dörfchen namens Portivy. Ein Fischerhafen. Und wenn man so am Hafen auf der Bank sitzt, dann muss man schon auch mal. Und dann sieht man im öffentlichen Pissoir, dem Pinkelhäuschen am Hafen, wie fürsorglich zu ihren enfants die kinderlieben Franzosen doch sind. Da gibt es ein Pinkelbecken für die kleinen Jungs, in einer Höhe, daß der Papa den Knirps nicht für sein Geschäftchen hochheben muss!

Da können auch wirklich kleine Jungs

Da können auch wirklich kleine Jungs

Appetit gemacht? Würde uns freuen! Und genügend Bilder für Reiseredaktionen haben wir natürlich auch im Fundus ….

Empehlenswerte Web-Site zur Bretagne: http://www.bretagne-tip.de/