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Herbst-Impressionen aus unserem Garten

16. September 2011

Herbstbote: Sonnenblume

Am 1. September war metereologischer Herbstanfang (der kalendarische kommt am 23. September). Zeit für einige filmische Herbst-Impressionen aus unserem Garten.

Natürlich gehört der Sonnenblume breiter Raum bei meinen filmischen Notizen, dem visuellen Garten-Tagebuch. Wetteifert sie doch in ihrer ganzen Schönheit mit ihrer Namensgeberin.

Die Vogelwelt im frühen Herbst

Die Schwalben bereiten sich vor auf ihren großen Zug gen Afrika. Und an unserem selbstgebauten Vogelbad ist geradezu der Teufel los. Hier herrscht Gedränge.

Immer wieder faszinierend, den Piepmätzen bei ihrem Treiben zuzusehen.

Erklärter Liebling: das Rotkehlchen

Wir haben das Glück, von unserem Wohnzimmer aus einen grandiosen Blick in den Garten zu genießen. Und so gelang es auch, diesen scheuen Zaungast ablichten zu können. So hautnah gelang das natürlich nur durchs Fenster.

Planungen für die nächste Saison

Herbst, das ist auch eine gute Gelegenheit, für die nächste Saison zu planen und Rückschau auf die jetzige zu halten. Und natürlich läßt die Arbeit noch nicht nach. In den Staudenbeeten muß auch im weitgehend naturbelassenen Garten dennoch immer mal wieder „aufgeräumt“ werden.

Ein Schmetterlingsgarten

Apropos naturbelassen: je weniger „aufgeräumt“ ein Garten ist, umso größer auch der Artenreichtum in der Tierwelt. Wer Vögel und Schmetterlinge im Garten haben möchte, der muß ihnen auch Nahrungsquellen anbieten und Unterschlupf bzw. die geeigneten Pflanzen zur Eiablage.

So mögen die Falter …

… nicht nur den Sommerflieder, sondern auch alle möglichen Sorten von Wildblumen, etwa die Malve, und auch die Brennessel, Dill oder Knorpelmöhren.

Die ungleichen Schwestern

10. März 2011
Sony HVR-HD1000E und Sony DCR-DVD150

Die ungleichen Schwestern, so titelte ich bereits auf einem anderen Blog. Den Artikel empfehle ich meinen Lesern gerne.

Hier möchte ich nun noch ein paar Worte zu der „Kleinen“ verlieren, zur DCR-DVD150.

Denn sie ist nicht nur für unterwegs gut geeignet, wenn man eine schwere und große Kamera nicht mitnehmen möchte. Ich benutze sie auch gerne im Macro-Bereich.

So etwa im vergangenen Herbst für einen meiner Filme über die Herbstanemone (Anemone Japonica).

Mit der kleinen und leichten Kamera konnte ich der filigranen Staude ganz nah „auf den Pelz rücken“. Auch aus tiefer Perspektive. Ich habe über die Herbstanemone noch einen zweiten Film gemacht, mit der Canon XM1 am Handgriff.

Gleichwohl kann man nicht sagen, daß das im Vergleich zum kleinen Carl Zeiss der Sony wesentlich größere Canon Fluorit Objektiv einen deutlichen Vorsprung an Qualität erzielen würde.

Im „Tiefflug“ über die Frühlingswiese

Verlassen wir den Herbst. Denn immerhin haben wir den metereologischen Frühlingsanfang bereits hinter uns und der kalendarische steht auch schon vor der Tür.

Und wir drücken uns natürlich alle Daumen, daß uns in diesem Monat nicht mehr der Schnee ereilt wie im vergangenen Jahr.

Vielmehr fiebern wir den ersten fühlingshaften Blumenwiesen entgegen. Und auch für die bietet sich meine „Kleine“ durchaus an.

Die Löwenzahnwiese in unserem Garten habe ich mit ihr aufgenommen. Ich habe dazu ein Tischstativ als Handgriff benutzt und hatte so eine ziemlich stabile Kombination für Freihand-Aufnahmen. Und mit der „großen Schwester“ habe ich heuer Anfang Februar die ersten Frühlingsboten im Film festgehalten.

Der Nürnberger Christkindlesmarkt hat wieder seine Pforten geöffnet

27. November 2010

Seit gestern 17:30 Uhr hat der Nürnberger Christkindlesmarkt wieder seine Pforten geöffnet. Von der Empore der Frauenkirche am Hauptmarkt hat das Nürnberger Christkind die Eröffnung des Marktes verkündet. Und bis zum 24. Dezember wird das Städtlein aus Tuch und Holz wieder Besucher aus aller Welt anlocken. Hier ein paar Impressionen fotografischer und grafischer Art.

Fahrten mit der historischen Postkutsche sind bei Alt und Jung beliebt

 

Siehe auch:

Wir nutzen die Gelegenheit, uns für dieses Jahr auf diesem Blog bereits von unseren Lesen zu verabschieden (es sei denn, etwas gaaanz wichtiges wäre noch zu berichten) und bereits jetzt ein Frohes Fest und einen guten Start ins neue Jahr zu wünschen.

Das Ganze nochmals auch in filmischer Form mit einigen Impressionen vom Nürnberger Christkindlesmarkt.

Kommen Sie gut durch den Winter!

Herbstausflug

22. Oktober 2010

Ein Herbstausflug im Pfälzerwald in der Südwestpfalz (Hackmesserseite und Westrich) und im angrenzenden Lothringen (Region Lorraine, Department Moselle, 57, Pays de Bitche, Bitscherland).

Dreiteiliger Film.

Teil 1 ist die Abfahrt und die Fahrt bei regnerischem Wetter von der Hackmesserseite Richtung Eppenbrunn. Wir passieren bei Kröppen die deutsch-französische Grenze und erreichen mit Walschbronn den ersten Ort in Frankreich.

Teil 2: Die Fahrt geht nach Schorbach (der Besuch des dortigen Beinhauses und der Pfarrkirche Saint-Remi ist Teil 3 des Filmes). Wir erleben Pferde auf der Weide, robuste Haflinger. Und auf der Rückfahrt im wolkenverhangenen Himmel die Windräder auf den stürmischen Höhen der Hackmesserseite bei Vinningen (in der Nähe von Pirmasens).

Teil 3 des Filmes befaßt sich mit dem Ossuaire von Schorbach, ein Beinhaus aus dem 11. Jahrhundert im romanischen Baustil. Ein kulturhistorisches Kleinod, das man nicht achtlos passieren sollte. Ein heiliger Ort, ein Ort der Besinnung und der stillen Einkehr.

Nach altem Volksglauben konnte nur der die ewige Seligkeit erlangen, der bis zum Jüngsten Tag in (bzw. auf) geweihter Erde ruhte. Und deshalb wurden, da man den Platz für neue Beisetzungen brauchte, die Gebeine der Toten exhumiert und in Beinhäusern auf dem Friedhof aufbewahrt.

Schorbach liegt unweit von Bitche (Bitsch) mit seiner von Vauban erbauten Zitadelle, die auch unbedingt einen Besuch lohnt.

Und  noch ein Stück weiter südlich, an der Grenze zum Elsaß finden wir mit dem Pierre des Douze Apôtres, einem christianisierten Menhir einen weiteren geheimnisvollen und mystischen Ort.

Auch auf der deutschen Seite der Grenze finden sich die sogenannten Lothringer Kreuze in den Gemarkungen, so wie dieses hier bei Kröppen.

Und im Nachbarort Vinningen, versteckt und nur schwer zu finden, die sog. Mardellen, dolinenartige Einstürze, ein Biotopn für Lurche, Frösche und Libellen.

Mardellen sind natürliche Absenkungen auf Hochflächen. Die Dolinen sind meist wassergefüllt und sumpfig. Die Mardellen von Vinningen im Landkreis Südwestpfalz liegen am Ortsrand Richtung Obersimten auf den Äckern der Hochebene. Vinningen liegt am Rand des Pfälzerwalds auf der Hackmesserseite. Der Name der Hackmesserseite rührt daher, daß in der Französischen Revolution eine Reihe der Dörfer in dieser Grenzregion zu Frankreich sich dem französischen Staat als zugehörig erklärt hatten. Zum Dank erhielten sie dafür eine Guillotine, im Volksmund „Hackmesser“ genannt.