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Tools of the Past – Sales Offer – Verkaufsangebot für Foto-Sammler – Requisiten für TV und Film

26. November 2009

Cameras and lenses of the past – Einige meiner Kameras und Objektive aus den letzten 35 Jahren Arbeit als Fotojournalist; Kameras und Objektive, die Weltgeschichte gesehen und festgehalten haben

– ein Blick ins Equipment eines Teilnehmers am World Press Photo Contest –

 

Eine Vielzahl von Kameras hat mich im Laufe meines Reporterlebens begleitet, robuste professionelle Gerätschaften, aber auch Schnappschußkameras, die man eher in Amateurhänden vermutet. Und meine erste Spiegelreflexkamera war ein Modell von Foto Quelle, eigentlich eine Konica Autoreflex, aber damals in Deutschland unter dem Markennamen Revueflex vertrieben.

Ein Teil dieser Ausrüstungsgegenstände kann von interessierten Sammlern käuflich erworben werden.

Anfragen und Infos bitte nur schriftlich an:
Franz Roth, Postfach 12 03 08, D-90110 Nürnberg

Ein Hinweis in eigener Sache:

Wer eines unserer Geräte für seine Sammler-Vitrine erwirbt, der kauft ein Stück Technik-Geschichte und zugleich das Werkzeug eines Fotojournalisten, der nicht zu den No-Names der Branche zählt. Im Gegenteil: meine Fotos wurden in renommierten Medien publiziert.

Rudolfstein 11.11.1989

You see here parts of the equipment of the photo journalist Franz Roth, gear that covered both, world history and features for the illustration of the editorial press. Some of my cameras and lenses are for sale. Be sure buying gear of a well known photographer who’s pictures were published in well known papers, magazines and books. Please contact me for further information. Get my adress from the imprint of my websites or see above.

We also offer – as an alternative – those tools as stage prop for film and tv productions. For example if you do film about the seventies and you need authentic equipment of the time. Please ask our rental fees by postal or electronic mail or phone (+49 (0)911 – 47 20 962). And if you’re looking for a location of this time in the southwest of Germany please contact us too.

Analoge Profi-SLR's und Dias

Außer als Verkaufsangebot für Sammler oder fototechnische Museen bieten wir diese authentischen zeitgenössischen Ausrüstungsgegenstände auch für Film-, TV- oder Theaterproduktionen als Requisiten an. Erfragen Sie bitte auch dazu unter der oben angegebenen Adresse oder telefonisch bzw. per E-Mail unsere Konditionen bezüglich Mietpreisen etc. Wir unterbreiten Ihnen gerne ein individuelles Angebot.

Alle Geräte sind – trotz ihrer zum Teil starken Gebrauchsspuren – in voll funktionsfähigem Zustand.  Mit ihnen kann also auch heute noch fotografiert werden. Keines der Geräte wies im Laufe seines „Arbeitslebens“ einen ernsthaften Defekt auf. Für keines der Geräte ergab sich die Notwendigkeit einer Reparatur. Und für alle Geräte steht Ihnen nach wie vor der Nikon Service zur Verfügung.

 

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  6. Location zu vermieten

Links:

  1. Ganz schön ruppiger Umgang mit der Ausrüstung
  2. In meinen Augen Nikons beste Werbung
  3. Jetzt wird es nostalgisch
  4. Bilder vom Systemwechsel
  5. Faszination Nikon

Photographer at work

Faszination Nikon – die Zweite – ein Rückblick auf 25 Jahre mit unverwüstlichen Arbeitsgeräten

25. November 2009

Von 1984 bis heute ...

Das ist nun schon der zweite mit „Faszination Nikon“ betitelte Artikel. Aber Nikon, das ist Technik-Geschichte und Mythos zugleich. Und auch und gerade derjenige, der seit 25 Jahren mit den Kameras dieses Herstellers arbeitet, kann sich diesem Mythos nicht entziehen.

Ja, das ist der Aufhänger, seit 25 Jahren habe ich Nikon-Kameras in Händen. Und meine älteste ist gar bereits 33 Jahre alt. Und funktioniert noch immer. Ohne je ein einziges Mal im Service oder in Reparatur gewesen zu sein.

Von der analogen in die digitale Welt mit Nikon

Robustheit und Langlebigkeit bei härtester Beanspruchung zeichnet Nikon-Kameras seit 1959 aus, seit der legendären Nikon F, Nikons erster Spiegelreflex, also seit 50 Jahren. Und seit 50 Jahren ist die Nikon das bevorzugte Handwerkszeug des Berufsfotografen und des ambitionierten Amateurs.

Ich habe nicht von Anfang an mit Nikon fotografiert. Meine erste Profi-SLR war ein Konkurrenzmodell: die Canon F-1.

Canon F-1

Die erste Nikon habe ich 1984 gekauft und ein gutes Jahr lang parallel zu meiner Canon-Ausrüstung benutzt. Ich schätzte bei der F-1 die selektive Belichtungsmessung. Und daß sie eine vollmechanische Kamera war. Mein Mißtrauen gegen eine elektronische Kamerasteuerung wie in der Nikon F3 war damals groß gewesen. Andererseits lag die Nikon hervorragend in der Hand. Zusammen mit dem Motor bildete sie eine ergonomische Einheit mit der sich gut arbeiten ließ.

Meine „Aversion“ gegen die Elektronik ließ mich ein Jahr später eine andere Nikon kaufen, die legendäre F2, die damals mit der Einführung der F3 alle „Elektronik-Skeptiker“ zu erwerben trachteten. Ich kaufte ein Modell von 1976, ohne AI-Kupplung und noch mit Mitnehmerkralle. Nikons berühmter Links-Rechts-Ratsch beim Einsetzen des Objektivs, mit dem dem Photomic-Sucher die Lichtstärke der jeweils verwendeten Optik mitgeteilt wurde.

Zwei motorisierte Nikon F2 waren bis zum Frühjahr 1990 meine „Arbeitspferde“.

Auch wenn meine Ablehnung gegenüber elektronischen Kameras zwischenzeitlich geschwunden war, so hatte ich mit diesen Geräten keinen ernsthaften Grund, wieder auf die F3 umzusteigen.

Erst 1990, bei der Arbeit zur Illustration des ADAC Natur-Reiseführer Deutschland …

… bot sich mir die Möglichkeit recht preisgünstig das Nachfolgemodell F4 als Vorführgerät zu erwerben. Unbeschadet dessen blieben die beiden F2 weiter im Einsatz und auch weiterhin meine bevorzugten Kameras.

Die hatten Gewicht, mehr als die F4, lagen „satt“ in der Hand. Der Motor bildete ein ausgewogenes Gegengewicht zu meiner Lieblings-Optik, dem 2,8/300 mm von Tamron.

Kein Thema, solange die (professionelle) Fotografie analog war, auf Film, Dia oder Negativ.

Im Profi-Sektor war auf einmal alles digital ...

Doch irgendwann, seit Beginn des Jahrtausendwechsels, mußte sich der Profi auf neue Gegebenheiten einstellen: die Fotografie war digital geworden. Nicht unbedingt und zwingend die Aufnahmetechnologie, aber der Kunde verlangte zunehmend Bilddateien. Dias fürs Archiv oder Color-Prints zu Aktuellem war nicht mehr „in“.

Nun gut, irgendwann ist man die Nachtschichten am Scanner leid …

Auch wenn mich die horrenden Preise professioneller D-SLR’s lange abgeschreckt hatten, Ende 2005 hatte ich wieder Glück. Wie vor 15 Jahren mit der F4 kam ich an ein Vorführgerät. Und seither arbeite ich mit einer Nikon D2H.

Das ist bequemer, nicht mehr zu scannen, gar keine Frage. Ich würde, noch nicht mal aus „Spaß an der Freude“ jemals auch nur ein einziges Foto auf Film belichten. Aber nicht, daß jetzt jemand glaubt, die digitale Technik sei der „Quantensprung“, schon gar nicht die allseits grassierende Megapixel-Hype um immer mehr und noch immer mehr.

Auf den Verkaufserfolg selbst ist das ganz ohne jeglichen Einfluß. Mein Beispiel nachstehend. Links ein Digitalfoto, dessen Ausgangsbasis der Scan von einem 400-er Fuji Color-Negativ gewesen ist, rechts eine digitale Aufnahme mit der D2H.

Zweimal digital, aber einmal von analog ...

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Technik als Kunst

24. Oktober 2009
Nikon F2 (vorne) und Nikon F4

Nikon F2 (vorne) und Nikon F4

Irgendwie, wie man so schön sagt, irgendwie liebe ich meine „alten Hobel“, die mir so lange treue Dienste geleistet haben. Im Beruf Fotoreporter.

Ach, nein, lieben ist nicht der richtige Ausdruck. Lieben. Ich liebe meine Frau …

Das ist meine Liebe ...

Das ist meine Liebe ...

Ein technisches Gerät kann man nicht „lieben“. Aber zumindest so was ähnliches. Man kan sich dafür begeistern. Eine Leidenschaft dafür entwickeln.

Man kann mit ihm – wie mit einem geliebten Menschen – vertraut sein. Es hat einen auch über viele Jahre durch Dick und Dünn begleitet. Wie eine Geliebte. Oder jedenfalls so ähnlich.

Meiner ältesten Kamera, einer Nikon F2, Baujahr 1976, habe ich sogar einen Film gewidmet.

Trotzdem will ich auch sie verkaufen …

Aber nicht um jeden billigsten Preis. Dazu hängen zu viele persönliche Erinnerungen an diesem Gerät. Und auch an meinen anderen Werkzeugen, an der zweiten F2, an der F4. Und deswegen stehen sie immer noch zum Verkauf an. Und zwar solange, bis einer den Preis bezahlt, den ich haben will.  Braucht doch niemand zu denken, er könne die Arbeitsgeräte eines Fotojournalisten zu ebay-Dumping-Preisen kriegen, mit denen der Weltgeschichte dokumentiert hat!

Gut, gut, er kann sie schon kriegen, aber nicht im Original.

Sondern als Kunstwerk.

Yes, als Artwork, ein bißchen mit der ganzen hohen Schule von Photoshop dran „rumgeschraubt“. Als Grußkarte, als Poster oder Leinwanddruck.

Kameras sind Kunstwerke

Kameras sind Kunstwerke

Bei RedBubble. Wo es auch noch mehr Artwork vom Bildjournalisten käuflich zu erwerben gibt.

Faszination Nikon

26. September 2009
Nikon-F2-ebay-1

Die Legende: die Nikon F2

Das im Bild oben, das ist sie, nach der Nikon F von 1959 die legendärste Kamera des japanischen Herstellers. Die Nikon F2. Hier ein Modell F2A von 1979. Bereits mit AI-Kupplung. Dadurch entfiel der berühmte Links-Rechts-Ratsch beim Einsetzen des Objektivs, um über die Mitnehmerkralle des Blendenrings dem Photomic-Sucher die Lichtstärke der verwendeten Optik „mitzuteilen“.

Nach der Hommage an meine älteste Kamera noch ein Review meiner anderen „Analogen“.

Aber nicht nur die Ereignisse der Zeitgeschichte …

NIKON-F2-DDR-Rudolfstein-11-11-1989

Rudolfstein 11.11.1989

… sondern auch die Anmut und Schönheit, die Stimmungen und Emotionen des weiblichen Geschlechts haben meine Nikons eingefangen.

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Glamour & Charme in SW mit der Nikon F2

 

Übrigens:

Teile des analogen Equipment stehen zum Verkauf.

 

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