Posts Tagged ‘Lothringen’

Sagenumwobene Menhire im Südwesten

20. Oktober 2016

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Menhire gibt es nicht nur in der Bretagne oder Cornwall. Zwar sind Stonehenge oder die Alignements von Carnac weltberühmt, aber die Zeugen des Neolithikums finden wir auch hierzulande.

Einer der eindrucksvollsten dieser mythischen Steine ist der christianisierte Pierre des Douzes Apôtres in Lothringen, im Pays de Bitche (Bitscherland) bei Goetzenbruck in der Commune de Meisenthal.

Und wenn man schon mal grade in der Gegend ist, dann sei ein Abstecher zum Internationalen Glaskunstzentrum in Meisenthal empfohlen.

Auch in der Region finden wir bei Blieskastel im Saar-Pfalz-Kreis mit dem Gollenstein gar Europas größten Menhir.

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Internationales Glaskunst-Zentrum in Meisenthal (Pays de Bitche)

4. Juli 2014

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Artikel mit Video hier !!!!

Gartenimpressionen und Hochwasser in Bayern

9. August 2010

Mit einigen Filmen und Fotos möchte ich mich hier und heute mal wieder zu Wort melden. Der Film oben ist ein Zusammenschnitt von Impressionen aus unserem Garten. Entstanden in den beiden letzten Monaten. Arbeitsreiche Monate. Die Hitze machte dem Garten zu schaffen.  Doch offensichtlich haben alle Pflanzen die Trockenheit im Juli heil überstanden.

Und hier noch der Film für die Rosenfreunde. Wir haben auch einige davon im Garten. Robuste Sorten, die hart im Nehmen sind. Denn das Wetter in der Südwestpfalz ist wechselhaft und rauh.

Was gibt es sonst noch zu berichten?

Hochwasser in Bayern

Hochwaser der Schwarzach bei Greding (Landkreis Roth, Mittelfranken)

Nach der Hitzewelle kam der Starkregen.  Wir haben ihn Ende Juli in Nürnberg erlebt.

Und mit ihm das Hochwasser. Da werden selbst beschauliche Flüßchen wie die Schwarzach bei Greding zu Naturgewalten.

Nein, kein idyllischer See, Hochwasser ...

Die Fotos vom 8. August in einem kleinen Clip (ich bitte um Nachsicht für den Rechtschreibfehler im Filmtitel, hatte ich aber dummerweise erst bemerkt, als der hochgeladene Film bereits Aufrufe hatte und da wollte ich ihn nicht mehr löschen und ersetzen). Das Getreide im Tal ist verdorben. Teilweise auf den Äckern verschimmelt. Die diesjährige Ernte dürften die Landwirte zum großen Teil abschreiben können.

Film über die Ecole Maternelle in Liederschiedt in Neuauflage

Meinen Film über den Deutsch-Französischen Kindergarten (Ecole Maternelle Franco-Allemande) im lothringischen Liederschiedt (Department Moselle, 57) habe ich neu überarbeitet. Folgend die neue Fassung.

Nein, es ist noch nicht Sommer …

21. Dezember 2009

Der Traum von der Hitzewelle ...

… im Gegenteil. Heute ist kalendarischer Winteranfang. Und es ist Winter in Deutschland.

20. Dezember 2009: Minus 28 Grad in Nürnberg

Das war ein Kälterekord. Und der hat auch zu erheblichen Behinderungen im Straßenverkehr geführt. Auch und gerade am heutigen Montagmorgen.

Winter in the city

Es ist ja soooo unerwartet, daß Winter ist. Jedes Jahr aufs neue diese Überraschung. Kein Verlaß auf den Klimawandel.

Nun denn, so ist das halt. Den lieben Gott und die Frau Holle scheint es nicht zu inteeressieren, was der Mensch denkt. Denn Gott lenkt. Und so ist es eben, der Jahreszeit entsprechend, Winter in Deutschland.

Erst mal das Auto freischaufeln

Die Berufspendler erfreute es gar nicht. Wer morgens in der Kälte erst mal seinen Wagen freilegen muß, der flucht. Freude eher bei denjenigen, die schon Weihnachtsferien haben und einen Spaziergang in der eisig klaren Luft unternehmen können.

Nürnberg, Wöhrder Wiese

Auch, wer von der warmen Stube aus durchs Fenster einen Blick auf die weiße Pracht wirft.

Winter in der Stadt

Winterliche Ausflugs-Tipps

Wer sich nun wirklich schon in die Weihnachtsferien begeben hat, kann die Zeit nutzen für einen winterlichen Ausflug. 

Nürnberger beispielsweise in die Fränkische Schweiz. Etwa nach Oberfranken. In den kleinen Ort Wonnsees mit seinem Felsengarten Sanspareil.

Weißer Winterzauber

Regierungsbezirk Oberfranken: Felsengarten Sanspareil – schönster Garten Deutschlands // Ortschaft in der Gemeinde Wonsees (Landkreis Kulmbach), die Bekanntheit wegen des gleichnamigen Felsengartens unterhalb der mittelalterlichen Hohenzollernburg Burg Zwernitz genießt. Anlegen ließ diesen Garten Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, die Schwester Friedrichs des Großen 1744. Als Architekten des Felsengartens werden Joseph Saint-Pierre und Giovanni Battista Pedrozzi genannt. Der Name des Parks geht auf den Ausruf einer Hofdame des Bayreuther Markgrafen zurück: „C’est sans pareil!“ (Dies ist ohne Gleichen!). Im Garten findet sich eine große Anzahl von bizarren Felsgruppen, eine Grottenanlage, weiters Architekturelemente und Skulpturen. Als interessantestes Beispiel dafür dient das Felsentheater, das als römische Ruine erscheint. Das gesamte Ensemble sollte wie die Kulisse des Romans von Fenelon, „Die seltsamen Begebenheiten des Telemach“, wirken. Es war ein Pendant zu des Bruders (Friedrich II. von Preußen) Sanssouci.

Der wahre Automobilist macht so eine Tour auch im Winter gerne mit dem Roadster. Keine Angst, heutige Verdecke sind dicht und auch Sportwagen verfügen über eine funktionierende Heizung. Man friert also nicht. Aber Winterreifen sind natürlich obligatorisch.

Mit dem Roadster im Winter unterwegs

Der Ossuaire von Schorbach im Pays de Bitche

In Deutschlands westlicher Ecke, in der Südwestpfalz empfehlen wir einen leinen Trip über die Grenze nach Lothringen. Dort gibt es einen mystischen mittelalterlichen Ort. Das Beinhaus aus dem 11. Jahrhundert in der Commune Schorbach.

Schorbach, Beinhaus und Weihnachtskrippe

Die auf einen 1143 geweihten Vorgängerbau zurückgehende Kirche Saint Rémi in Schorbach (Pays de Bitche, Lothringen, nahe der deutsch-französischen Grenze bei Pirmasens, Südwestpfalz), die auf einem Felsen den unteren Ort überragt, war über viele Jahrhunderte die zentrale Pfarrkirche im Bitscher Land. Besonders bekannt aber ist Schorbach für das noch aus romanischer Zeit stammende Beinhaus (Ossuarium) aus dem 12. Jahrhundert beim Eingang zum ehemaligen Kirchhof. Beinhäuser wurden gebaut, weil man früher glaubte, dass nur der das Paradies erlangen könne, der bis zum Jüngsten Tag in bzw. auf geweihter Erde ruhe, also auf dem Kirchhof. Um mit dem knappen Platz für Beisetzungen auszukommen und dennoch allen Verstorbenen die geweihte Erde bis zum Jüngsten Gericht zu gewähren wurden die Gebeine der Exhumierten dann eben in den Beinhäusern übereinandergestapelt.

Wir wünschen allen unseren Freunden und Lesern, den Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2010.

Allen ein Frohes Fest!

 

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Bildmaterial:

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