Posts Tagged ‘Menschen und Schicksale’

Das ist die Liebe der Matrosen

6. April 2009
Kriegsschiff und Hure

Kriegsschiff und Hure

Das ist die Liebe der Matrosen! Auf die Dauer, lieber Schatz, ist mein Herz kein Ankerplatz. Es blühn an allen Küsten Rosen, und fur jede gibt es tausendfach Ersatz, gibt es Ersatz! Man kan so süß im Hafen schlafen, doch heist es bald auf Wiedersehn! Das ist die Liebe der Matrosen, von dem kleinsten und gemeinsten Mann bis rauf zum Kapitän.

Ahoi! Die welt ist schön, und muß sich immer drehn, da wolln wir mal ein Ding drehn! Jawoll, Herr Kapitän! Jawoll, Herr Kapitän! Was nützt uns sonst die Kraft! Blut ist kein Himbeersaft! Die Sache wird schon schief gehn. Jawoll, Herr Kapitän! Jawoll, Herr Kapitän! Und hast du eine Fee, dann schreib ihr: Schatz, ade! Ich muß mal eben rüber zun Titicacasee.

Das ist die Liebe…

Von Kapstadt bis Athen, da gibt es was zu sehn, wo für ist man denn Seemann? Jawoll, Herr Kapitän! Jawoll, Herr Kapitän! Wie schön ist es zu Haus, doch halten wir’s nicht aus. Wo anders ist es auch schön! Jawoll, Herr Kapitän! Jawoll, Herr Kapitän! Wenn dich die Tränen rühr’n, dann schwör’s mit tausend Schwür’n: Ich mu man am ä;quator die Linie frisch lakkier’n!

Das ist die Liebe…

Well, Gentlemen, die Marine mag Piraten am Horn von Afrika jagen, wir kümmern uns lieber um die „tradierten“ Bedürfnisse der Matrosen. Eine Braut in jedem Hafen. Das Bordell. Der Puff. Auch das ist die Marine.

Well, Gents (and Ladies!), wir haben zu solchen – wenn auch klischeehaften – Themen die Symbolbilder – und sei es als professionelle Fotomontage.

Das Kriegsschiff oben ist übrigens die „Mölders“, ein Schiff der Bundesmarine, die nach Außerdienststellung im Marinemuseum in Wilhelmshaven vor Anker liegt.

Rotlichtmilieu

Rotlichtmilieu

Aber auch ganz echt und richtig. Richtige und echte Frauen, die ihren Lebensunterhalt verdienen, indem sie ihren Körper verkaufen.

Liebesdienerin

Liebesdienerin

Käufliche Liebe

Käufliche Liebe

Für die Frauen, die diesem Beruf nachgehen, ist das ein ganz „normaler“ Beruf. Das Klischee, romantisierend und oftmals verklärend ist ihnen fremd. Es ist keine Romantik in dieser Branche. Es ist knallhartes Business.

"Auf der Straße der Sünde"

"Auf der Straße der Sünde"

Die Redaktionen – wir sprechen hier gezielt den Boulevard und die Yellows an – finden unsere Bilder auf Mecom und APIS.

Wir produzieren auch Textmaterial, Reportagen, Features und Schicksals-Stories. Sprechen Sie uns gezielt an!

Aktuelle Informationen

25. Februar 2009
Equipment / Newsletter

Equipment / Newsletter

Wir sind z.Z. dabei, unseren Foto-Stock neu zu strukturieren.

Wir berücksichtigen dabei die Geschäftsentwicklung des letzten Jahres und die aktuellen Gegebenheiten auf dem Bildermarkt. Wir können nicht die Augen davor verschließen, daß wir in Teilsektoren durch Billiganbieter eine ernstzunehmende Konkurrenz erhalten haben.

Dies betrifft ganz schwerpunktmäßig den kompletten Sektor Reise und Geographie. Wir müssen da schwere Einbrüche verzeichnen und müssen darauf reagieren. Wir können deshalb nicht weiterhin unter hohen Kosten umfangreiches Material vorhalten, dessen Chancen, je veröffentlicht zu werden, gegen null tendiert.

Das bedeutet für uns schlußendlich eine Konzentration auf unser Kerngeschäft als klassische Presseagentur.

Unsere Stärke ist das Komplettangebot ganzer Geschichten. Insofern werden wir auch im Bereich Reise, Tourismus und Geographie nur noch solche Komplettangebote neu aufnehmen. D.h. nicht nur Fotos, sondern eine passende – und interessante (!) – Geschichte dazu.

Die gibt es durchaus natürlich auch im Reisesektor, wie die nachstehenden Beispiele zeigen (von Stefan Kälberer – Budapest – und Ralf Gosch – Schottland).

Budapest

Budapest

Schottland - Highlandgames
Schottland – Highlandgames

 Wir haben noch Geschichten wie das Bridge-Climbing in Sidney im Angebot, eine Antarktis-Expedition oder eine Trachtenwallfahrt im Chiemgau.

Nur Fotos werden wir also definitiv nicht mehr aufnehmen. Denn wir müssen da erst mal unseren Bestand sinnvoll vermarkten. Und zum Teil auch radikal bereinigen. Mögen Bilder auch noch so schön sein, wenn wir langfristig keine Vermarktungschance sehen, werden wir sie von unseren Systemen entfernen.

Ausbauen werden wir den Bereich Menschen und Alltag

Und die Schicksalsgeschichten . Die gibt es en passant bemerkt allenthalben um uns herum. Man muß nur etwas die Augen offenhalten. In unserer Nachbarschaft und sicher auch in unserem eigenen Umfeld passiert mit Gewißheit genug, was eine Geschichte wert ist.