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Der Winter hat Bayern im Griff

2. Dezember 2010

Wintereinbruch in Nürnberg

Pünktlich zum metereologischen Winteranfang am 1. Dezember begannen am frühen Nachmittag in Nürnberg heftige Schneefälle. Innerhalb kurzer Zeit kam es zu schweren Verkehrsbehinderungen und zu Verspätungen auch im öffentlichen Nahverkehr.

Auch die Rettungsdienste und Einsatzkräfte der Polizei hatten alle Hände voll zu tun, denn es ereigneten sich Unfälle, die im Regelfall mit Blechschäden abgingen. Allerdings waren auch Todesopfer zu beklagen.

Notarzt im Einsatz

Es war somit ein „Blaulicht-Tag“ und die Martinshörner waren den ganzen gestrigen Tag zu hören. Es kam zu über 200 Unfällen.

Auch heute früh ist die Situation auf den Autobahnen im Großraum Nürnberg als dramatisch zu bezeichnen. Unfälle, Behinderungen, Stau, steckengebliebene LKW. Besonders betroffen sind Oberfranken und die Oberpfalz.

Begonnen hatte es eigentlich ja schon am 30. November. Aber das war noch vergleichsweise „harmlos“ gewesen. Und am Morgen des 1. Dezember sah es eigentlich so aus, als sei das nur ein kurzes Schnee-Intermezzo gewesen.

Freuen dürfen sich heute die Kinder in einigen Landkreisen: wegen der aktuellen Witterung haben sie schulfrei.

Wintereinbruch in Nürnberg

Ähnliche Artikel:

 

Heftiges Schneetreiben in Nürnberg

Daisy – viel Lärm um nichts ….

11. Januar 2010

Ja, ich weiß, Mecklenburg-Vorpommern, Fehmarn und die Ostküste von Schleswig-Holstein hat es erwischt …

Aber das genüßlich zelebrierte deutschlandweite Schreckens-Szenario hat nicht stattgefunden!

Es war, wie es immer ist: „Bad news are good news!“ Alle Medien haben sich in der üblichen Panikmache geübt, ein gewisser Herr Unger von einem Katastrophenamt oder so (von dem ich bis dato noch nie, aber wirklich nie, irgendwas gehört hatte) riet zu Hamsterkäufen. Deutschland war plötzlich ganz offensichtlich Alaska, die Hudson Bay, die Rockies oder der Yellowstone. Aber vor dem Jahreswechsel von 2009 auf 2010 war es irgendwie deutlich dicker gekommen.

Und irgendwie frage ich mich bei den „Fachleuten“ aus Medien, Politik und Metereologie: Was, bitte schön, haben wir denn nun wirklich? Globale Erwärmung oder Winterkatastrophe? Bitte Leute, entscheidet Euch, welche „Katastrophe“ soll’s denn nun sein?

Vielleicht doch morgen wieder ein bißchen Pandemie? Oder neue Erkenntnisse über die klimabedrohende Wirkung des Passivrauchens? Oder gar des Aktivrauchens? Mann, das wird es sein, die Raucher sind an der ganzen Misere schuld, an dieser indifferenten Nachrichtenlage, diese ewigen Lustschlingel, die sich dem neuen Puritanismus verweigern

Nun denn, liebe Leser, ich distanziere mich deutlichs von den „News“, die weiterhin die Katastrophe verkünden, ich hab‘ die Schnauze gestrichen voll von Katastrophen-Journalismus, lobbyistischer Inkompetenz (oder heißt das Inkontinenz?), Panikmache und Quotenjagd.

Nachdem ich news-mäßig die erschrecklichen Auswirkungen von Daisy in Nürnberg und ganz Bayern und der Welt dokumentiert habe, dachte ich mir, mach doch mal ein ganz stinknormales Winter-Feature. So mit allem, was Winter ist. Vom Schneeräumen bis zur Pferdeschlittenfahrt.

Und so ist eben der Clip oben heute früh mal ganz auf die Schnelle entstanden. Einfach zum anschauen und zuhören. Einfach eine „Compilation“, ein Zusammenschnitt von Bildern.

Und wer auch genug hat von der „Winterkatastrophe“ und sich ganz „normal“ ein bißchen mit dem Winter befassen möchte, der wird vielleicht meine Artikel gerne lesen und sich meine Filme gerne ansehen:

  1. Winter im Bayerischen Wald
  2. Winter in Tirol
  3. Winter in Tirol und Salzburg
  4. Gutes 2010!

Ähnliche Artikel:

  1. Daisy, die Katastrophe findet nicht statt
  2. Das Weltuntergangs-Schreckens-Szenario von der globalen Erwärmung
  3. Väterchen Frost hat Deutschland im Griff
  4. Winter in der Stadt
  5. Winter in der Stadt – am Tag nach dem Kälterekord
  6. Klimakiller Auto?

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