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Ein seltener Gast im Garten: der Eichelhäher

30. März 2010

Eichelhäher

Im Garten ein seltener Gast: der Eichelhäher (Garrulus glandarius). Er lebt vorzugsweise in Wäldern und in Gärten findet er sich deshalb meist nur ein, wenn diese waldnah liegen oder über Baumbestand verfügen.

Ich hatte jüngst das Glück in kurzer Folge zwei der schönen Vögel vor die Linse zu kriegen.

Infos zum Eichelhäher:

Der Eichelhäher (Garrulus glandarius), kurz Häher, regional auch Guthäher, Nussgackl (im süddeutschen Raum) oder Magolves genannt, gehört zur Familie der Rabenvögel (Corvidae). Seine Körperlänge beträgt 32 – 35 Zentimeter, seine Flügelspannweite etwa 53 Zentimeter und sein Gewicht etwa 170 Gramm. Sein Gefieder ist rötlichgrau, die Flügeldecken sind hellblau und schwarz gebändert. Bürzel und Unterschwanzdecken sind weiß und im Flug besonders gut sichtbar. Sein Alarmruf besteht aus einem unüberhörbaren rauen, kreischenden Rätschen. Sein üblicher Ruf ist dchää‘, dchää‘, hin und wieder kann man auch ein bussardartiges piüü‘ vernehmen. Ansonsten ist sein Gesang leise schwätzend. Der Eichelhäher ist in der Lage, Stimmen anderer Vögel oder Geräusche nachzuahmen. Der Eichelhäher ist Allesfresser. Seine tierische Kost besteht aus Wirbellosen und deren Larven, vor allem im Frühjahr auch aus Vogeleiern und Nestlingen. Die pflanzliche Nahrung besteht unter anderem aus Eicheln, Bucheckern, Nüssen, Erbsen, Kartoffeln, Äpfeln, Beeren und Getreide. In Zirbenwäldern sieht man den Eichelhäher besonders oft, da die Frucht der Zirbenzapfen zu seinen Lieblingsspeisen zählt. Im Herbst sammelt er Eicheln, Bucheckern, Nüsse und Esskastanien und legt Depots unter Baumrinde, in Baumstümpfen oder im Boden an. Durch seine Vorratshaltung ist er über das ganze Jahr in der Lage, Eicheln zu fressen. Die tierische Nahrung dient hauptsächlich zur Aufzucht des Nachwuchses.

(Mit Quellenmaterial aus Wikipedia)

Meine Fotos entstanden in beiden Fällen mit meinem alten Novoflex 400 mm Objektiv, das ich wegen seiner präzisen Scharfstellung mittels des Pistolengriffs immer noch sehr schätze.

Nikon D2H mit 400 mm Novoflex

Als besonders erfreulich empfinde ich den Umstand, daß es einer der beiden Häher bis ins Fernsehen geschafft hat.

Im Bayerischen Rundfunk (BR) - Frankenschau - TV und online

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Tiere und Pflanzen im herbstlichen Garten

23. Oktober 2009

Jetzt im Herbst ist draußen im Garten alles auf Futtersuche. Es scheint, auch die Vogelwelt will sich eine „Wampe“ anfressen, um gut für den Winter gewappnet zu sein.

Der Grünfink ist auch im Tatarischen Hartriegel (Cornus alba sibirica) auf Futtersuche und nascht die letzten Beeren des Strauches.

Der Hartriegel beginnt nun, neben der roten Verfärbung des Blattwerkes, sein korallenrotes Gehölz zu zeigen.

Zum Hartriegel siehe auch:

https://rothfranz.wordpress.com/2009/05/28/der-sibirische-oder-tatarische-hartriegel/

Im naturnahen Garten herrscht Artenvielfalt, auch in der Vogelwelt, nicht nur bei den vielen Arten von Schmetterlingen des Sommers.

Der Beweis dafür, daß man mit naturnaher Gestaltung im Stile eines Bauerngartens sowohl als Hobby-Gärtner als auch als Naturliebhaber auf dem richtigen Weg ist.

Siehe auch:

https://rothfranz.wordpress.com/2009/06/03/vogel-im-bauerngarten/

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