Das Weltuntergangs-Schreckens-Szenario von der globalen Erwärmung

Der Artikel Mythos Treibhauseffekt von Thomas Eppinger zum Klimagipfel in Kopenhagen war mir der Aufhänger, nach langer Enthaltsamkeit mich auch mal wieder dieses Themas anzunehmen.

Nach langer Enthaltsamkeit, weil ich Klimakatastrophe, Klimawandel, fünf vor zwölf und all diese auch medial aufgebauschten Schlagworte kaum mehr hören kann. Zu sehr erinnert mich das Ganze an Nostradamus und andere mittelalterliche Weltuntergangs-Szenarien.

Und alle Schreckens-Szenarien dieser Welt hatten und haben ein Ziel: Menschen zu beeinflussen, von Dingen zu überzeugen, von denen sie ohne diese Szenarien schwer zu überzeugen wären.

Und nur mit solchen Szenarien, die an die existenzielle Urangst appellieren, die Ratio ausblenden, kann es gelingen, Menschen zu völlig irrationalen Dingen zu bewegen. Aufs Auto zu verzichten, keine Kaffeemaschinen mehr zu benutzen und auch wieder eine normale Zahnbürste anstatt einer elektrischen. Derweil Al Gore im klimatisierten Auto zu seinen Vorträgen fährt.

Und  Windräder und Solaranlagen schießen wie Pilze aus dem Boden. Ein enormes wirtschaftliches Potential. Keine Frage. Und das will auch verkauft werden. In öffentliche und private Hände. Gegen gutes Geld. Mein gutes Geld.

Die Energiebilanz von Eigenheimen wird zum Faktor dessen, was ein Haus wert ist. Noch wert ist, wenn man es veräußern will. Oder vermieten. Manchmal ist es dann plötzlich gar nichts mehr wert. Ohne vorher satt zu investieren.

Und da sind wir bei den massiven wirtschaftlichen Interessen, die auch bei der Abwrackprämie ausschlaggebend waren. Klimaschutz als Deckmäntelchen für Umsatz und Gewinn. Macht dem Verbraucher ein gutes Gewissen. Er hat was für den Umweltschutz getan. Klappt eben mit Weltuntergangsstimmung …

P.S.:

Ich bin Naturfreund. Ich bin pro Natur und Umwelt. Für Biotope und Artenvielfalt. Gegen Zersiedelung und Landschaftszerstörung. Aber gegen Panikmache.

Schlittenhund in Grönland

En passant bemerkt: Natürlich verfügen wir über sehr gutes und symbolhaftes Bildmaterial auch zu der Thematik globale Erwärmung. Grönland von meinem Kollegen Günter Lenz (von dem auch das Foto des Eisberges ganz oben in diesem Artikel stammt). Auf unserem Mecom-Pool und unserer britischen Partneragentur fotoLIBRA.

Links:

  1. Unsere Bilder bei Mecom (Eisberge und Gletscher)
  2. Mit dem Hundeschlitten durch Grönland
  3. Klimakiller Auto?
  4. Ich fahre CO2-arm
  5. Der Winter hat Deutschland fest im Griff
  6. Der Winter will nicht weichen
  7. Ein paar Winterbilder: 12. Februar 2009
  8. April, April …
  9. Jahreszeiten – Wetter
  10. Ende der Abwrackprämie
  11. Unsinn Abwrackprämie
  12. Abenteuer Natur
  13. Mein Natur-Blog

Ich habe noch ein paar Artikel zum zeitgeistigen „Mainstream“ im Angebot:

  1. Wenn Fitness zur Sucht wird
  2. Nichtraucherschutz in den Medien?
  3. Stress und Burnout machen krank (und dick)
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22 Antworten to “Das Weltuntergangs-Schreckens-Szenario von der globalen Erwärmung”

  1. Franz Roth Says:

    Erste Risse in der Mainstream-Propaganda

  2. rothfranz Says:

    So, die „Blockade“ war nun lange genug. Kommentare wieder freigegeben.

  3. rothfranz Says:

    In eigener Sache:

    Gerade bin ich in den TV-News. Ich höre nur, daß es darauf ankomme, Weltmarktführer in Umwelt-Technologie zu bleiben. Et cetera et cetera. Es geht also primär in der Tat um Geld. Es geht bei diesem „Klima-Gipfel“ um die Verteilung wirtschaftlicher Pfründe.

    Ich mache nach diesem Statement die Kommentarfunktion zu.

    Ich habe keine Lust mehr auf Debatten die am Kern vorbeigehen.

    Ansonsten empfehle ich der geschätzten Aufmerksamkeit die phantastischen Naturfotos meines geschätzten Münchner Kollegen Günter Lenz, mit denen ich u.a. diesen Artikel illustriert habe.

    Ich befasse mich in der Tat lieber mit tollen Natur- und Abenteuer-Fotos und vertreibe sie an die Medien, denn mich auf (pseudo)-akademische „Grundsatzdebatten“ einzulassen.

  4. Jochen Ebel Says:

    Wieso das Waldsterben als Gegenteil anführen? Im Text wird doch genau beschrieben, daß die Warnungen der Wissenschaftler gefruchtet haben: Die Dreckschleudern wurden nachgerüstet (z.B. mit SO2-Abscheidung) und sind keine Dreckschleudern mehr – und weil es keine Dreckschleudern mehr sind, erholt sich der Wald. Und dort, wo noch Dreckschleudern sind, ist wenig Erholung.

    Also sind die erwarteten Folgen der Vorsorge auch eingetreten.

    MfG

    • rothfranz Says:

      Na, Sie sind ja echt hartnäckig.

      Kriegen Sie da drüben …
      http://eppinger.wordpress.com/2009/12/09/mythos-treibhauseffekt-der-klima-schwindel/
      … nicht schon genügend „Zunder“, etwa von Dr. Martin Wehlan?

      Bei mir verfehlen Sie aber langsam aber sicher das Thema.

      Widerlegen Sie doch mal die Auffassung des Kollegen Horst Welke und meiner Wenigkeit vom „Klimaschutz“ als Gelddruckmaschine.

      Und zwar jetzt und aktuell. Daß die SO2-Emmissionen in Tschechien und der ehem. DDR reduziert wurde, hatte nämlich mal primär was mit dem Fall des Eisernen Vorhangs zu tun. Wären dort noch die Kommunisten an der Macht, dann würde weiter „geblasen“, sch…egal, was westliche Wissenschaftler dazu sagen.

      Im Mutterland von Al Gore, dem großen „Streiter für die Umwelt“, den USA, wird übrigens weiterhin ungeniert der Dreck in die Luft geblasen.

      Und ignorieren Sie mal nicht so ganz, daß es, allen Öko-Aktivisten in den 70-ern und 80-ern zum Trotz, z.B. im Pfälzerwald das prognostizierte Waldsterben nicht gegeben hat. Die heraufbeschworene „menschengemachte“ Katastrophe ist nicht eingetreten. Und die tritt auch heute nicht ein, obwohl auf der B 10 Legionen von „Mautflüchtlingen“ unterwegs sind. Das ist eine Katastrophe ganz anderer Art, die die Region belastet. Aber das ist ein Thema für sich. Das kommt sicher mal in meiner „Drehscheibe Südwestpfalz„.

      Also denn: steigen Sie mal in die Bütt und versuchen mal zu erläutern, daß es kein „Cui bono?“ auf dem Rücken des westlichen „kleinen Mannes“ gibt.

      • Jochen Ebel Says:

        Sehr geehrter Herr Roth,

        mit den Button „Antworten“ war ich noch nicht so vertraut.

        Von Dr. Wehlan habe ich keinen „Zunder“ gekriegt, sondern Dr. Wehlan hat in seiner Antwort nur mangelhaftes Wissen dokumentiert.

        Über das „Cui bono?“ hat eine Diskussion erst Sinn, wenn Sie nicht mehr in der Traumwelt agieren, sondern auf der Tatsache von Fakten. Eine Diskussion in der Traumwelt ist nicht geeignet um zwischen sinnvollen Machtgebrauch und Machtmißbrauch zu unterscheiden.

        Wenn es Ihnen um das Wohlergehen des „kleinen Mannes“ geht, da gibt es genügend zu tun – selbst eine teure Vorsorge zur Beschränkung der Erwärmung ist da nur ein Klacks.

        Dazu könnte ich weitere Ausführungen machen (z.B. werden jedem Beschäftigten durchschnittlich 14,3% des Nettoverdienstes abgenommen, damit andere nicht arbeiten dürfen – offizielle Zahlen des IAB), aber es soll ja bei der Klimadiskussion bleiben.

        MfG

        • rothfranz Says:

          Wissen’se was, es wird mir zu blöd. Dr. Wehlan hat mangelndes Wissen, aber Sie die Weisheit mit Schaumlöffeln gefressen.

          Ich bewege mich nach Ihrer Meinung in einer Traumwelt. Aber auf meine konkreten Fragen, auf die reale Welt einzugehen, reagieren Sie nicht.

          Ihren kleinen Seitenhieb auf Arbeitslose kommentiere ich mal lieber nicht. Zeigt mir aber, wessen Geistes Kind Sie sind. Und wie Sie über soziale Sicherung denken. Sorry, aber neo-liberaler Unsinn findet bei mir keine Plattform. Schaugn’s halt mal bitte, ob „uns Guido“ oder der Herr Brüderle irgendwo ein Forum haben. Da dürfen Sie sich gerne diesbezüglich austoben.

          Ich sag’s Ihnen gleich: Ich schalte keine Kommentare von Ihnen mehr frei.

          Und das ist keine Zensur, denn: Kommentieren ist ein Privileg, kein Recht.

          • Jochen Ebel Says:

            Sehrgeehrter Herr Roth,

            die Bemerkung zu den Kosten der Arbeitslosigkeit war keine Bemerkung gegen die Opfer unsozialer Politik, sondern eine Bemerkung gegen unsoziale Politik, die keine Rahmenbedingungen schafft die Vollbeschäftigung garantiert. Sie sollten mal mein Buch „Arbeitszeit und Rentenhöhe“ lesen, dann wüßten Sie welche Intensionen ich habe.

            Und genau so halte ich es auch mit Klimapolitik – erst die Zusammenhänge verstehen und dann Vorschläge machen.

            MfG

  5. Horst Says:

    Bis in die 70er Jahre hinein warnten Klima-Wissenschaftler ebenfalls vor einer globalen, menschgemachten Klimaveränderung, allerdings sagten sie damals eine neue Eiszeit voraus. Diese wurde dann von global warming abgelöst.

    • rothfranz Says:

      Stimmt zu 100%!

      Und was das Waldsterben betrifft: in den späten 70-ern haben sie auf der Eselsteige im Pfälzerwald, als es noch das Eselssteige-Bergrennen gab, auf die Straße geschrieben „Der Wald sirbt“.

      Weil es aber anders als im Fichtelgebirge oder auf den Höhen des Bayerischen Waldes keine tschechischen Industrie-Dreckschleudern gab, ist er nicht gestorben. Wäre er auch ohne Abschaffung des Autorennens nicht.

      Weil er auch nachhaltig bewirtschaftet wird und nicht jeder heruntergefallene Ast zu Pellets gehäckselt wird.

      Und deshalb ist er auch der einzige wirklich echte Urwald in Deutschland.

  6. Horst Says:

    klimawandel hat es schon immer gegeben, seit anbeginn der zeit…was ist eigentlich dagegen auszusetzen wenn es 2° wärmer wird !

    klimawandel ist wie waldsterben und ozonloch eine gigantische lüge.

    klimawandel——wem nützt er—–denen die daran verdienen und neue gesetze erlassen wollen.

    die war lords der afrikanischen länder freuen sich schon auf die milliarden, geld das den bürgern mit schlechtem gewissen abgepresst wird.

    ich kann nur jeden warnen…..irgendwann werden die menschen aufwachen und euch klimadiktatoren zum teufel jagen.

  7. Jochen Ebel Says:

    Sehr geehrter Herr Roth,

    mit jeder neuen Antwort machen Sie ein neues Feld auf, ohne auf Nachfragen nach Ihren Ungereimtheiten zu antworten.

    > Auf welcher wissenschaftlichen Seite ich stehe, das
    > dürfte hier klar sein. Ich will auch hier keine
    > hochtrabende wissenschaftliche Debatte führen.

    Dieser Antwortteil ist ein Witz. Wenn Wissenschaften exakt sind, dann sind es besonders Mathematik und Physik. Dementsprechend gibt es nur richtig oder falsch – also nicht auf welcher wissenschaftlichen Seite, sondern auf der wissenschaftliche Seite oder auf der pseudowissenschaftlichen Seite.

    Und wenn Sie als verantwortungsvoller Journalist handeln wollen, dann dürfte die Frage Wissenschaft oder Pseudowissenschaft doch sehr relevant sein.

    > Ich stelle hier das „Cui bono?“ deutlich in den Raum.
    Können und sollen Sie – aber auf einem soliden Fundament. Und bis jetzt bauen Sie auf Luftballons.

    MfG

    • rothfranz Says:

      Lieber sehr geehrter Herr Ebel,

      verschonen Sie mich bitte mit „Ungereimtheiten“, was von meinen Aussagen angeblich ein „Witz“ sei und mit Ihrer Auffassung von der „einen und wahren Wissenschaft“! Verschonen Sie mich auch mit meinem angeblichen Bauen auf Luftballons.

      Erzählen Sie mir auch bitte nichts über „verantwortungsvollen Journalismus“. Oder das, was Sie darunter verstehen.

      Ich habe es, denke ich, klar und deutlich zum Ausdruck gebracht:

      Meine Art des Journalismus stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Den realen Menschen. Jetzt, hier und heute. Den Menschen mit finanziellen Sorgen und Nöten. Den mit der Angst um seinen Arbeitsplatz. Und auch den, der nicht weiß, wie er die Wärmedämmung und die Pellets-Anlage für sein Häuschen, das er 1969 gebaut hat, bezahlen soll.

      Weil er von keiner Bank dieser Welt einen Kredit kriegt. Weil er nicht kreditwürdig ist. Weil er keine „Sicherheiten“ hat.

      Verstehen Sie eventuell, was ich meine?

      Mein Journalismus ist nicht der für die (Pseudo)-„Eliten“. Ich arbeite nicht für „Intelektuelle“. Sondern für meinen Nachbarn, seine Frau und seine Kinder, deren Schulstreß noch dadurch verschärft wird, weil sie nicht an der Klassenfahrt teilnehmen können, weil Papa finanziell so schwach auf der Brust ist.

      Ich empfehle Ihnen, begeben Sie sich mal in die Niederungen des wahren Lebens!

  8. rothfranz Says:

    Noch mal was ganz Grundsätzliches:

    Auf welcher wissenschaftlichen Seite ich stehe, das dürfte hier klar sein. Ich will auch hier keine hochtrabende wissenschaftliche Debatte führen.

    Ich stelle hier das „Cui bono?“ deutlich in den Raum.

    Und die Frage: „Wer wird die Zeche zahlen?“

    Nach meiner Meinung der „kleine Mann“, der Berufspendler, der Eigenheimbesitzer in seinen bescheidenen vier Wänden. Die Menschen „wie du und ich“.

    Und als deren Anwalt begreife ich mich auch als Journalist.

    Ich mache keine „Essays“ auf „hohem Niveau“ (wohlgemerkt, nicht, daß ich das nicht könnte, irgendwo habe ich auch ein „Diplom“, weiß nicht mehr so genau, wo die Urkunde rumliegt), sondern Features zu dem, was den Menschen unter den Nägeln brennt.

    Und wo sie sich, Tschuldigung, von der „Wissenschaft“ und der „großen Politik“ oft genug ziemlich vera… vorkommen.

    Hier geht es um Millionen und Milliarden. Und die finanzieren letztendlich „du und ich“.

  9. Jochen Ebel Says:

    Sehr geehrter Herr Roth,

    Danke für die Werbung für das Ing. Büro Ebel. Wenn ich zu Ausführungen verlinke (ganz gleich ob zu historischen Dokumenten, eigenen Ausführunge oder sonst etwas), verlinke ich direkt dazu (tiefer Link). Diese tiefe Verlinkung war schon Gegenstand von Prozessen, weil damit Werbung übergangen über die Startseite umgangen wird. Sie zwingen aber jeden, der Relevantes lesen will, über meine Startseite zu gehen. Danke dafür.

    Die höheren Temperaturen habe ich doch gar nicht in Abrede gestellt. Aber wenn Sie die kleinen Temperaturänderungen sehen, die schon zu gewaltigen Änderungen geführt haben, dann sehen Sie, daß die Klimastabilisierung notwendig ist.

    Die Klimaänderungen, die Sie genannt haben, haben Jahrhunderte gedauert und da war schon die Anpassung an das veränderte Klima nicht in vollen Umfang möglich. Jetzt ist der Mensch noch eingebundener und weniger als früher auf Änderungen eingestellt. Deswegen ist es problematisch, wenn zu den natürlichen Klimaänderungen noch menschlische kommen. Wenn das Klima natürlich dauerhaft kälter würde, dann könnte eine zusätzliche menschengemachte Erwärmung hilfreich sein – aber wissen Sie das?

    Mit Ihrer Ausgasung schießen Sie sich selber ins Knie. Natürlich verschiebt sich das Lösungsgleichgewicht bei höherer Temperatur mehr zur Gasphase. Ohne das zusätzliche menschliche CO2 würden dadurch die Weltmeere basischer, aber das Gegenteil wird beobachtet. Und das stimmt mit weiteren Fakten überein. Auf Grund der Förderprotokolle kennt man ziemlich genau den CO2-Eintrag in die Atmosphäre durch den Menschen. Der Anstieg des CO2 zeigt, daß ca. die Hälfte davon in der Atmosphäre verblieben ist, der Rest muß vom Meer und anderen Senken aufgenommen worden sein. Zwar wäre der entfernte Anteil ohne Temperaturanstieg etwas größer (bessere Löslichkeit) – aber das mehr an CO2 ist keine Folge der Ausgasung. Das zeigen auch Messungen der Isotopenzusammensetzung des CO2 in der Atmosphäre.

    MfG

    • rothfranz Says:

      Aber wenn Sie die kleinen Temperaturänderungen sehen, die schon zu gewaltigen Änderungen geführt haben, dann sehen Sie, daß die Klimastabilisierung notwendig ist.

      „Klimastabilisierung“? Auf welchem Stand? Dem von heute? Dem von 1713 oder dem von 968? Welches „Klima“ bekommt dem Menschen, der Natur, dem Eisbären, den Weintrauben und dem Grünfinken?

      Jetzt ist der Mensch noch eingebundener und weniger als früher auf Änderungen eingestellt. Deswegen ist es problematisch, wenn zu den natürlichen Klimaänderungen noch menschlische kommen.

      Was verstehen Sie denn unter „eingebundener“? In was eingebunden? Hat der „moderne“ Mensch seine Anpassungsfähigkeit an Wetter und Klima verloren? Mal ’ne spitze Bemerkung: zu den „menschlichen Klimaänderungen“ gehört auch das Atmen. Wird mit jedem Atemzug CO2 freigesetzt. Vom Pupsen und Rülpsen (nicht nur bei Kühen) wollen wir mal gar nicht reden …

      Ich schieß‘ mir nicht ins Knie. Ich stelle schlicht und ergreifend die Schädlichkeit des CO2 in Abrede. Das ist alles. Meine Gartenpflanzen lieben viel CO2. Das brauchen sie für ihren Stickstoff-Stoffwechsel und so. Und wenn die üppig gedeihen, dann freuen sich auch die Schmetterlinge, die Bienen und die Hummeln. Und die Stieglitze und Grünfinken …

    • rothfranz Says:

      Ach so, noch einen, nämlich zu den sogenannten „alternativen“ Brennstoffen, den Holz-Pellets. Wenn dazu immer mehr Holz geschlagen wird, weniger Altholz liegen bleibt, kann der Wald aber weniger CO2 binden (Pflanzenstoffwechsel und so, ne).

      ===> Mehr Pellets = mehr Holzeinschlag = weniger Sämlinge = weniger (naturbelassener) Wald (und der hatte sich so schön erholt, der deutsche Wald!)

      Und weniger Wald mit weniger Unterholz = mehr „marodierende“ Wildschweine in Berliner Vorgärten.

      😉

      Und als kleine Dreingabe noch diesen Artikel, den ich als hervorragend und pointiert ansehe:
      Die Klima-Konferenz-Religion und ihr Schwachsinn

  10. Jochen Ebel Says:

    Das Substantielle ist, wo die Übertreibung beim Treibhauseffekt stecken würde. Der Treibhauseffekt existiert und dürfte ohne Gegenkopplung durch Wolkenänderung bei ca. 4K/CO2-Verdoppelung liegen.

    Miskolsczi berechnet durch die Gegenkopplung der Wolken eine Reduktion au ca. 0,26K/Verdopplung, hat aber noch prinzipielle Fehler. Zwischen den beiden Extremen dürfte der reale Wert bei 1 bis 2 K liegen.

    Mfg

    PS: Schon Smith hatte die beiden Seiten des Machtgebrauchs genannt
    1.) Fortschritt durch neue Erkenntnisse
    2.) Schaden durch Machtmißbrauch.

    Den Vorteil der höheren Speicherkapazität bei PC-Komponenten wollen Sie sicher nicht missen, aber dem Machtmißbrauch sollte ein Riegel vorgeschoben werden. Dann müssen Sie aber nachweisen, inwieweit die Nutzung des Treibhauseffekts mißbräuchlich geschieht und wo, was notwendig ist – und genau diese Unterscheidung 1.) und 2.) fehlt.

    MfG

    • rothfranz Says:

      Zunächst vorweg: Den Link zu Ihrem Traktat „Der Treibhauseffekt existiert doch!“ werde ich Ihnen jedesmal rauslöschen. Weil: der billige Link-Onkel bin ich hier nicht. Die Werbung für Ihr Ingenieur-Büro dürfen Sie gerne andernorts platzieren, aber nicht bei mir.

      Zur Sache:

      Sie ignorieren genau das, was in meinem Bezugsbeitrag gesagt wurde. Daß im frühen Mittelalter die Temperaturen um eineinhalb Grad höher waren als heute. Ein fast eisfreies Grönland (der Name sagt es uns bereits: „Grünes Land“, gelle), in England bereits zur Römerzeit Wein angebaut wurde und im Oberrheingraben mediterranes Obst und Gemüse gedieh.

      Sie ignorieren die „kleine Eiszeit“ bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts. Sie ignorieren einfach historisch bewiesene Fakten. Sie ignorieren genauso mein „Beweis-Bildmaterial“. Schön, daß Bildjournalisten in Form ihrer Fotos ein visuelles Gedächtnis vorzuweisen haben.

      Denn gerade, wenn der DWD-Präsident noch vollmundig vom wärmsten Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen spricht, peng, fängt es an zu schneien. Und wie. Haben Sie noch eine bescheidene Erinnerung an Ostern 2008? Und an den Monat April und sein Schnee-Chaos? Deutliche Zeichen der globalen Erwärmung? Sorry, wenn ich lächle.

      Mehr CO2 in der Atmosphäre ist im Übrigen eine Folge der Erderwärmung, nicht ihre Ursache. Mehr CO2 in der Atmosphäre hat was zu tun mit der Bindungsfähigkeit von wärmerem und kälterem Wasser. Aus eiskaltem Mineralwasser entweicht auch weniger Kohlensäure (= CO2) als aus warmem. Soweit mal „populärwissenschaftlich“ und „experimentalchemisch“ ….

  11. Jochen Ebel Says:

    Substantielles haben Sie nicht beigetragen, nur etwas, daß bekannt ist. Dazu ein Zitat aus einem Buch:

    Adam Smith, der »Erfinder« der unsichtbaren Hand, war sich der Gefahren bewusst, die eine zu große Macht der Unternehmer in der Politik mit sich bringt. Er schrieb in seinem großen Werk „Über den Wohlstand der Nationen“ im Jahre 1789:

    »Kaufleute sind immer daran interessiert, den Markt zu erweitern und den Wettbewerb einzuschränken. Eine Erweiterung des Marktes mag häufig genug auch im öffentlichen Interesse liegen, doch muss die Beschränkung der Konkurrenz ihm stets schaden […], da […] die Geschäftsleute ihren eigenen Gewinn über die natürliche Spanne hinaus erhöhen und gleichsam ihren Mitbürgern eine absurde Steuer zu ihrem eigenen Vorteil auferlegen. Jedem Vorschlag zu einem neuen Gesetz, […] der von ihnen kommt, sollte man immer mit großer Vorsicht begeg-nen. Man sollte ihn auch niemals übernehmen, ohne ihn vorher gründlich und sorgfältig, ja sogar misstrauisch und argwöhnisch geprüft zu haben, denn er stammt von einer Gruppe von Men-schen, deren Interesse niemals dem öffentlichen Wohl genau entspricht und die in der Regel vielmehr daran interessiert sind, die Allgemeinheit zu täuschen, ja, sogar zu missbrauchen. Beides hat sie auch tatsächlich bei vielen Gelegenheiten erfahren müssen.« (aus der Recktenwald-Übersetzung, Seite 213, Smith 1789, zitiert nach der deutschen Ausgabe 1974, S. 213)

    Aber das allein reicht nicht. Wenn Sie etwas kritisieren wollen, dann reicht der Hinweis auf einen möglichen Mißbrauch nicht – Sie müssen den Mißbrauch schon nennen.

    MfG

    • rothfranz Says:

      Zitat: „Substantielles haben Sie nicht beigetragen …“

      So? Was verstehen Sie bitte unter „Substantiell“? Habe ich gesagt, daß die Hype ein Deckmäntelchen ist oder habe ich es nicht gesagt?

      Habe ich gesagt, daß Al Gore Wasser predigt und Wein säuft oder habe ich es nicht gesagt?

      Zitat: „Aber das allein reicht nicht. Wenn Sie etwas kritisieren wollen, dann reicht der Hinweis auf einen möglichen Mißbrauch nicht – Sie müssen den Mißbrauch schon nennen.“

      Möchten Sie jetzt die Umsatzzahlen der Hersteller von Growianen oder Solar-Panels lesen?

      Die kann man googeln.

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